Gewitterforschung Donner in Farbe
Aufnahme des künstlich ausgelösten Blitzes (oben) - im Vergleich die in Farben übersetzten Geräusche des Donners. Rot steht für starkes Donnern, gelb für mäßiges und grün für schwaches.
Künstliches Gewitter: Eine Rakete trug einen geerdeten Kupferdraht in den elektrisch aufgeladenen Gewitterhimmel. Prompt entlud sich die Spannung über das Strom leitende Metall (linkes Foto, grüne Farbe). Aus den Wolken krachten Blitze zum Kabel (weiße Spuren). Um auch den Donner zu sehen, hatten Forscher 15 Mikrofone im Umkreis von hundert Metern aufgestellt - die Geräusche wurden in Farben übersetzt (rechte Bilderfolge).
Donner in Farbe: Sein lautester Knall ertönt, wenn die 30.000 Grad heiße Starkstromfackel in den Boden schlägt. Rot steht für starkes Donnern, gelb für mäßiges und grün für schwaches.
Gefürchtetes Phänomen: Ein Blitz schlägt am 28. Juli 2014 in Münster in den Kirchturm der Kirche St. Lamberti ein.
Gewitter über Niedersachsen: Die Signatur des Donners soll helfen, Blitze zu ergründen.
Einschlag: In der Luft kann sich eine Spannung von Hunderten Millionen Volt aufbauen.