Fliegendes Teleskop "Sofia" Tief im Süden
"Sofia" in Christchruch: Das fliegende Teleskop "Sofia" wird gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-Weltraumbehörde Nasa betrieben. Die umgebaute Boeing 747 ist gerade erstmals auf der Südhalbkugel der Erde unterwegs.
Messgeräte im Inneren von "Sofia": Normalerweise ist das "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie" im kalifornischen Palmdale stationiert. Doch für insgesamt drei Wochen ist die Maschine nun auf den neuseeländischen Flughafen Christchurch umgezogen.
Piloten vor dem Flug: Am Donnerstag hob "Sofia" von Christchurch aus zum zweiten von neun geplanten Flügen ab. Der Kurs führte zehn Stunden lang in einer Art Schleife über den Südozean Richtung Antarktis und wieder zurück.
Landung in Christchurch: Bei der aktuellen Messkampagne kommt das von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn entwickelte Spektrometer "Great" zu Einsatz. Es ist am 2,5-Meter-Spiegelteleskop von "Sofia" angeschlossen. Dieses wird im Flug durch eine riesige Schiebetür im Rumpf freigelegt.