Starke Strömungen Der Sog des Wassers
Straße von Gibraltar: In der 14 Kilometer schmalen Enge zwischen Afrika und Europa beschleunigt die Strömung auf knapp sechs Kilometer pro Stunde - diese Geschwindigkeit erreichen nur die besten Schwimmer und nur auf kurzer Distanz.
Passamaquoddy Bay: In der Bucht zwischen dem US-Staat Maine und Kanada herrschen extreme Gezeitenströme.
Nordseepriel: In kurvigen Flussläufen im Wattenmeer strömt auf- und ablaufendes Nordseewasser mit so starker Strömung, dass Schwimmer nicht gegenhalten können.
Le Havre: An der französischen Atlantikküste herrschen starke Gezeiten - in Buchten wie vor Le Havre beschleunigen sie.
Straße von Bonifacio: In der zwölf Kilometer schmalen Enge zwischen den Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika kommt es öfter zu Schiffsunglücken, was auch den zahlreichen Klippen liegt, die aus dem Wasser ragen.
Strelasund: Die Strömung im Meeresarm der Ostsee zwischen Rügen und Mecklenburg-Vorpommern ist für Segler eine Herausforderung.
Großer Belt: Die 20 Kilometer schmale Meeresstraße mit starker Strömung zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland wird von einer Brücke überspannt.
Öresund bei Kopenhagen: Große Schiffe müssen sich , bevor sie die Meerenge zwischen Dänemark und Schweden befahren.
Mahlstrom: Die Strömung zwischen den norwegischen Lofoteninseln ist als Donner auf den Inseln zu hören.
Pentland Firth: In der Meerenge zwischen dem schottischen Festland und Orkney beschleunigt das Wasser auf 30 km/h.
Saltstraumen: Mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde rauscht die schnellste Gezeitenströmung der Welt zwischen den nordnorwegischen Inseln Straumen und Straumøy entlang.
Corryvreckan Whirlpool: Manche Abschnitte der Meerenge im Westen Schottlands zwischen den Inseln Scarba und Jura gelten als vollkommen unschiffbar.
Rippströmung: Am Strand können starke Strömungen geradewegs hinausfließen - Badende sollten seitlich heraus schwimmen, denn die Rippströme sind nicht breit.