Mysteriöser Wandel Schwarzes Eis
Kangerlussuaq-Gletscher in Ostgrönland: Ränder der Gletscher erscheinen häufig dunkel - Wind bläst den Sand eisfreier Böden darüber.
Noch mal der Kangerlussuaq-Gletscher: Forscher räumen mit dem Vorurteil auf, allein industrieller Ruß würde Grönland färben.
Schmelztümpel in Südwest-Grönland: Je mehr bläuliche Tümpel sich sammelten, desto weniger Sonnenlicht reflektiere das Eis - es heize sich stärker auf.
Veränderung der Rückstrahlkraft des Grönlandeises: Verglichen werden die Sommer von 2000 bis 2014 im Bezug zur durchschnittlichen Rückstrahlkraft von 2000 bis 2011. Je geringer die Rückstrahlkraft (Albedo), desto dunkler das Eis. Den Daten des National Snow and Ice Data Centers in den USA zufolge verlor das Eis ein Fünfzehntel seiner Rückstrahlkraft - dunklere Flächen reflektieren weniger Sonnenlicht.
Dunkler Grönlandgletscher: Wenn der Schnee an der Oberfläche im Sommer taut, wird örtlich Staub aus der Urzeit freigelegt, haben die Forscher entdeckt.
Weiße Pracht: Vielerorts strahlt das Grönlandeis aber weiterhin hell.
Gräulicher Schimmer auf dem Jakobshavn-Gletscher in Westgrönland: Im Westen des der Insel hat sich die Rückstrahlkraft des Eises besonders stark verringert.
Meereis vor Grönland: Schwinden die Schollen, macht es Platz für dunkles Wasser, das ebenfalls weniger Sonnenlicht reflektiert.