Besuch beim fliegenden Teleskop Uhura und "Sofia"
Nichelle Nichols (im August 2012): Das Magazin "People" berichtet, dass Schauspielerin Nichelle Nichols auf einem der kommenden Flüge des fliegenden Observatoriums "Sofia" dabei sein wird.
"Star Trek"-Crew mit Lieutenant Uhura ganz rechts: Nichols schrieb in ihrer Rolle Filmgeschichte. Es war das erste Mal, dass eine Schwarze einen Weißen küsste -allerdings war der Kuss nicht direkt zu sehen. Für Aufregung sorgte er trotzdem.
Fliegendes Observatorium "Sofia" (bei einem Testflug über Kalifornien, Dezember 2009): Das von DLR und Nasa gemeinsam betriebene Forschungsflugzeug bietet exzellente Bedingungen für Astronomen.
Landung in Christchurch (im Sommer 2013): zwischenzeitlich sah es so aus, als wolle sich die Nasa aus dem Gemeinschaftsprojekt verabschieden.
"Sofia"-Cockpit: Die deutsche Seite war vom drohenden Rückzug der Amerikaner ziemlich kalt erwischt worden - und froh, dass sich die Nasa schließlich doch anders entschied.
Der Orion-Nebel: Das Infrarotbild wurde im Dezember 2010 vom "Sofia"-Teleskop aus gemacht.
Infrarotbild vom Orionnebel im Vergleich: Jedes Teleskop nutzt andere Wellenlängen, so sind verschiedene Analysen möglich.
Messgeräte im Inneren von "Sofia": Normalerweise ist das "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie" im kalifornischen Palmdale stationiert.
Piloten vor dem Flug: "Sofia" fliegt leider nicht ins All", zitiert "People" die rüstige Nicelle Nichols. Bereits im Jahr 1977 sei sie mit dem "Kuiper Airborne Observatory" der Nasa, einem umgebauten Lockheed-Transportflugzeug geflogen.
"Sofia" von hinten: Im Heck öffnet sich die Klappe, hinter der das Drei-Meter-Teleskop verborgen ist. Am Boden ist das allerdings eine Ausnahme - eigentlich geht die Klappe erst bei Dunkelheit und nur in 14.000 Meter Höhe auf.
"Sofia" wird beladen: Allein das Teleskop wiegt 17 Tonnen, die meisten Sitze mussten die Ingenieure dafür herausreißen. Allerdings sind etwa 40 Plätze übriggeblieben. Zum Glück für die Passagiere waren es die Sitze der Business Class aus den Siebzigern. Samt Aschenbechern in der Armlehne.