Fotos Steinmarder Otterzentrum Hankensbüttel - DER SPIEGEL
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Marder William und Kate Kabel beißen für die Wissenschaft

Plötzlich streikt das Auto - ein Marder hat zugebissen. Forscher in Niedersachsen schauen den Tieren beim Knabbern zu, um günstige Abwehrtechniken zu finden.
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Die beiden Steimarder Kate und William leben im Otterzentrum Hankensbüttel (Niedersachsen). Sie zerbeißen schon seit mehreren Jahren Kabel für die Wissenschaft.

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Hans-Heinrich Krüger (links) und seine Kollegin Susann Parlow untersuchen verschiedene Ummantelungen, die Kabel vor Marderschäden schützen sollen.

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Steinmarder zerbeißen immer wieder Kabel und Schläuche in abgestellten Autos. Bundesweit entstehen dadurch jedes Jahr Millionenschäden.

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"Ziel ist, der Autoindustrie zu sagen, wie die Autos mardersicher gebaut werden können", sagt Hans-Heinrich Krüger.

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Die Biologin Susann Parlow prüft eine Wildkamera in einem Gehege von Steinmardern. "Ich gehe davon aus, dass sich am Ende kaum große Unterschiede zwischen den Geschlechtern ergeben werden", verrät sie schon jetzt.

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