Bilder der Woche
Vogelperspektive: Der Blick aus einem Heißluftballon auf Garagen in Minsk. Die weißrussische Hauptstadt feiert ihr 950-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass stiegen 35 Heißluftballons aus Weißrussland, Litauen, Lettland, Polen, Russland, der Slowakei und Belgien in die Höhe.
Pflege des Gongs: Ein Arbeiter bei der Wartung der Gloriosa im Erfurter Dom. Die Glocke ist die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt.
Dämmerung in Tokio: Hinter den Gebäuden der Millionenmetropole zeichnet sich im Abendrot die Silhouette des Fuji ab. Der Vulkan ist mit 3776 Metern der höchste Berg Japans.
Beschwerliche Reise: Flüchtlinge der Rohingya tragen eine alte Frau über einen schlammigen Weg in Bangladesch. Rund 400.000 Mitglieder der muslimischen Minderheit sind aus Burma in den Nachbarstaat geflohen.
Nach dem Sturm die Dunkelheit: Mit einer Stirnlampe ausgerüstet spielt eine Frau in Naples im US-Bundesstaat Florida Billard. Der Hurrikan "Irma" führte zu Stromausfällen im ganzen Staat. 13 Millionen Menschen waren betroffen.
Gedenken an 9/11: Zwei blaue Lichtstrahlen erinnern am Ground Zero in Manhattan an die Standorte der beiden Türme des World Trade Centers, die am 11. September 2001 durch einen Terroranschlag einstürzten.
Haarhelme: Bei der Präsentation der Sommerkollektion des Designerduos Laurence + Chico auf der New York Fashion Week stahlen die Frisuren den Kleidungsstücken etwas die Schau.
Organisationstalent: Ein Hütehund treibt im britischen Northleach Schafe zusammen. Bei den "International Sheep Dog Trials" werden die besten Hütehund-Leistungen ausgezeichnet.
Das stinkt zum Himmel: Diese Fischer in der südchinesischen Millionen- und Hafenstadt Shenzhen lassen ihren Fang in der Sonne trocknen.
Seid ihr alle da? Jaaaaaa!: George Clooney auf dem roten Teppich beim Filmfest in Toronto, wo er seinen Film "Suburbicon" über den Rassismus in US-Vorstädten der Sechzigerjahre präsentierte.
Eigenleben: Beim Grand Prix von San Marino legt das Motorrad des Belgiers Xavier Simeon nach dem Sturz des Fahrers ein Stück der Strecke alleine zurück.
Turbulenzen: Auf der Sonne ging es in der vergangenen Woche ziemlich turbulent zu. Auf diesem eingefärbten Nasa-Foto sind extrem heiße Eruptionen zu erkennen. Besonders deutlich ist der helle Blitz auf der rechten Bildseite zu sehen. Die heftigen Sonnenstürme haben auf der Erde zu Polarlichtern geführt. Diese entstehen, wenn die Partikel des Sonnenwindplasmas auf Partikel in der Atmosphäre treffen.
"Unabhängigkeit jetzt": Hunderttausende Menschen demonstrieren am katalanischen "Nationalfeiertag" Diada in Barcelona für eine Selbstständigkeit der Region. Die spanische Zentralregierung versucht das mit allen Mitteln zu verhindern. Am 1. Oktober soll in einem Referendum darüber entschieden werden.
Rakete: Geglückter Start einer Proton-M-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur. Die Rakete hat einen Spanischen Amazonas 5-Satelliten in seine Umlaufbahn gebracht.
Nackter Protest: Unbekleidet spielt dieser Mann in Paris auf seiner Gitarre. Wie Zehntausende andere Franzosen nimmt er an einer Demonstration gegen die von Präsident Emmanuel Macron geplante Arbeitsmarktreform teil.
Einmal um die Welt: Eine Flotte der italienischen Luftwaffe eskortiert die Breitling DC-3 auf ihrer letzten Etappe. Von März bis September umrundete das zweimotorige Oldtimer-Flugzeug die Welt. Die Maschine (Baujahr 1940) legte dabei fast 50.000 Kilometer zurück.
Sitzfleisch: Was aussieht wie ein Autofahrer im Kölner Karneval, ist in Wahrheit ein Forschungsprojekt von Ford. Zusammen mit Wissenschaftlern des Virginia Tech Transportation Institute wollte der Hersteller herausfinden, wie Passanten auf vermeintlich selbstfahrende Autos reagieren.
Seltene Möglichkeit: In Prag können Besucher des Lucerna-Palais mit einem Paternoster auf die neu eröffnete Dachterrasse fahren. Die Aufzüge wurden im späten 19. Jahrhundert erfunden - heute sind in Mittel- und Osteuropa höchstens noch 300 in Betrieb.
Jahrhunderterdbeben: Drei Segler der mexikanischen Marine gehen an einem teilweise eingestürzten Hotel im Bundesstaat Oaxaca vorbei. Mexiko wurde von einem der stärksten Erdbeben getroffen, die je in dem Land gemessen wurden. Dutzende Menschen kamen ums Leben.
Nach den Fluten: Ein Paar in Bonita Springs in Florida kehrt nach dem Tropensturm "Irma" zu seinem Haus zurück.
Stahlhart: Mit Fackeln in der Hand und in silbernen Mänteln gehen diese Arbeiter einer Stahlfabrik durch den Ort Fos-sur-Mer bei Marseille. Auch sie protestierten gegen die Arbeitsmarktreform von Frankreichs Präsident Macron.
"Ich bin stolz auf dich": Kämpferisch präsentiert Lee Ching Yu die Tattoos auf ihrem Arm. Sie ist die Ehefrau von Lee Ming Cheh aus Taiwan. Erstmals wird einem Aktivisten aus dem Staat, der sich 1959 für unabhängig erklärte, in China der Prozess gemacht. Die Volksrepublik wirft ihm "Untergrabung der Staatsmacht" vor. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
Schwarze Decke: Unter dunklen Wolken ist am Horizont ein Schiff zu sehen, während über Cromer Beach im britischen Norfolk die Sonne aufgeht. Das Orkantief "Sebastian", das in Großbritannien den Namen "Aileen" trug, wütete über weiten Teilen Nord- und Nordwestdeutschlands.
Untergang: Ein sinkendes Schiff in Marathon im US-Bundesstaat Florida. Auch die Florida Keys traf Hurrikan "Irma" heftig.
I want to fly away: Ein Kitesurfer springt im südfranzösischen Andernos les Bains in die Luft.
Buntes Angebot: Ein junger Mann verkauft im nigerianischen Lekki Socken in den unterschiedlichsten Farben.
Kugelbunt: Ein Kind besichtigt die Installation "Demon of Growth II" des tschechischen Künstlers Kristof Kintera in der Galerie Rudolfinum in Prag.
Leblose Raubfische: Polizisten aus Osttimor und Aktivisten der Organisation "Sea Shepherd" bei einem Einsatz auf einem chinesischen Fischerboot vor der Küste des südostasiatischen Landes. Bei der Razzia wurden 15 chinesische Boote mit Tausenden toter Haie gefasst. Die Fischerboote verstießen laut der Regierung von Osttimor gegen die Gesetze des Landes.