Bilder der Woche
An die Wand gedrückt: Mehrere Schießereien im brasilianischen Rio de Janeiro haben die Behörden alarmiert. Straßen wurden gesperrt, Schulen geschlossen und die Armee rückte aus. Diese Frau geht einer Einsatztruppe aus dem Weg.
Schaulustige: Die fünfjährige Brooke Fiddes und ihr neun Jahre alter Bruder Charles beobachten begeistert, wie die Marine One abhebt. Der Hubschrauber, der das Gelände des Weißen Hauses verlässt, hat Präsident Trump an Board.
Sehnenscheidenentzündung coming soon: NBA-Star Marshall Plumlee von den Los Angeles Clippers muss beim Signieren Schwerarbeit leisten.
Das Bad in der Menge: Addison Russell von den Chicago Stubs taucht ein. Das Publikum geht schon mal in Deckung.
Balanceakt: Hurrikan Maria hat in Puerto Rico Chaos hinterlassen. In San Juan stehen die Straßen unter Wasser. Ein Mann versucht sich und sein Rad ins Trockene zu retten.
Flugstunde: Am frühen Morgen genießt dieser Gleitflieger die Herbstsonne in der Nähe der englischen Kleinstadt Glastonbury. Am 22. September hat offiziell der meteorologische Herbst begonnen.
Spritztour: Bei einem Surfwettbewerb für Hunde steht dieser Vierbeiner lässig auf dem Brett. Zum 9. Mal findet die jährliche Veranstaltung bereits im kalifornischen Huntington Beach statt.
Seltenes Bild: Frauen im Stadion - in Saudi-Arabien durchaus ungewöhnlich. Bei den Feierlichkeiten zum 87. Nationalfeiertag des streng islamischen Landes in Riad durften erstmals auch weibliche Zuschauer auf die Tribüne des König Fahd-Stadions in Riad.
Stürmische See: Ein Containerschiff schippert wenige Kilometer vor der Küste Maltas durch einen Sturm.
Zeit vorbei? Am Tag nach der Wahl verlässt Martin Schulz die Pressekonferenz der Sozialdemokraten in Berlin. Der SPD-Chef hatte bei der Bundestagswahl eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Statt ins Kanzleramt einzuziehen, landete seine Partei bei 20,5 Prozent der schlechteste Wert ihrer Nachkriegsgeschichte. Die Zukunft von Schulz: offen.
Hintertür: Kuh "Kelly" steht im Eingang eines Hauses und kann sich nicht recht entschließen, ob sie rein oder raus will.
Imposant - aber gefährlich: Das chinesische Militär feuert während einer Übung in Qingtongxia im autonomen Gebiet Ningxia Raketen ab.
Feuerball: In der ukrainischen Stadt Kalyniwka ist ein Feuer in einem Munitionslager ausgebrochen. Anwohner wurden evakuiert, der Luftraum gesperrt. Nach einiger Zeit war das Feuer unter Kontrolle.
Flucht-Alltag: Ein Rohingya-Junge mit Albinismus steht in einem Lager in Cox Bazar in Bangladesch. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit waren zuletzt aus Burma vor brutalen Verfolgungen geflohen.
Mit Händen und Füßen: In Ugandas Parlament gab es eine handfeste Auseinandersetzung. Abgeordnete der Opposition waren in Aufruhr geraten. Entzündet hat sich der Streit an der geplanten Aufhebung der Altersgrenze für die Wahl des ugandischen Präsidenten. Yoweri Museveni, 73, hatte sich jüngst zum sechsten Mal wiederwählen lassen, dürfte aber wegen einer Altersgrenze von 75 Jahren 2021 nicht wieder antreten.
Burj Khalifa im Wolkenmeer: In Dubai fühlt es sich gar nicht europäisch-herbstlich an - immerhin bis zu 38 Grad Celsius herrschen in dem Emirat zur Zeit. Dennoch bildet sich dichter Nebel zwischen den Wolkenkratzern am Persischen Golf.
Sturmschaden: Fassungslos steht Irma Maldanado mit ihrem Hund in den Trümmern ihres Hauses in Corozal, Puerto Rico. Hurrikan Maria hat ihr Heim fast komplett zerstört.
Blütezeit in der Atacama-Wüste: Die starken Regenfälle der letzten Monate haben die trockene Wüstenregion an der Pazifikküste im Norden Chiles erblühen lassen.
Gegenlicht: Im kalifornischen Corona brennt es. Ein Feuerwehrmann leuchtet mit dem Scheinwerfer seines Fahrzeugs in die nächtlichen Flammen.
Orangene Ernte: Kinder spielen im chinesischen Liaocheng in geernteten Maiskolben.
Sensenmann gegen geplante Gesundheitsreform: Ein kostümierter Demonstrant wartet vor dem Saal in Washington, wo eine Anhörung des Senats stattfand. Die regierenden Republikaner wollten die Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama zurücknehmen, mussten die Abstimmung wegen einer drohenden Niederlage jedoch absagen.
Er sieht so friedlich aus: Doch aus Furcht vor einem Ausbruch des Vulkans Mount Agung haben sich auf der indonesischen Ferieninsel Bali inzwischen mehr als 120.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden leben nun insgesamt 122.000 Menschen in Notunterkünften. Bereits seit Freitag vergangener Woche gilt rund um den mehr als 3000 Meter hohen Berg die höchste Warnstufe. Ob - und wenn ja, wann - der Vulkan ausbrechen wird, weiß niemand.
Polarlichter schimmern über der Bucht von Unstad auf den Lofoten. Obwohl das Wasser hier nicht gerade warm ist, ist der Ort bei Surfern wegen seiner guten Wellen beliebt.
Hair Metal: Hochtoupiert wie die Haare der Glam-Metal-Stars der Achtziger ist die Matte von Andreas Kisser, dem Gitarristen der Band Sepultura, nun wirklich nicht. Die Musik seiner Band ist ja auch eher aggressiv als glamourös. Ein Heimspiel hatten die Brasilianer im Olympiapark von Rio de Janeiro, wo dieses Foto entstand.
Zeichensprache: Die Satellitenaufnahme der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) zeigt Lake Amadeus, einen Salzwassersee in der südwestlichen Region des Northern Territory in Australien. Von oben sehen die kleinen Inseln fast wie Buchstaben aus.
Kunst oder Chaos? Weiß gekleidete Kletterer hangeln sich an einem Seil entlang des Berges Qingyao in der chinesischen Henan-Provinz.
Klangtherapie: Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko-Stadt lassen sich Menschen in den Straßen der Metropole von Heilern behandeln.
Brautschaukel: Zum großen Finale seiner Schau bei der Mailänder Modewoche ließ der italienische Modemacher Antonio Marras ein Model im Brautkleid auf einer Blumenschaukel durch die Baustelle des Teatro Lirico schweben.
Süßes neues Jahr: Zum jüdischen Neujahr Rosch ha-Schana blasen Jared Stein (l.) und Daniel Levitch in Venice Beach das Schofar - ein Wildhorn. Die Zeremonie steht symbolisch für die Reinwaschung von Sünden. Gillian Levitch, 4, schaut interessiert zu.
Nordkorea im Clinch: Hier ist das aber durchaus von allen Beteiligten so gewollt. Bei den WM-Titelkämpfen im Taekwondo, die in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ausgerichtet wurden, ist der Zweikampf Bedingung.