Bilder der Woche Highway to hell
Naturgewalt: Der Wind peitscht die Wellen im britischen New Brighton gegen die Küste.
Mit der Faust durch den Rauch: In Iran sind zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um zu protestieren. Anfangs demonstrierten sie gegen die wirtschaftlichen Probleme des Landes. Dann entstanden allerdings auch Proteste gegen das Regime und die iranische Regierung um Präsident Hassan Rohani und den politischen und geistlichen Führer Ajatollah Ali Khamenei. Nach offiziellen Angaben kamen 21 Menschen bei den Auseinandersetzungen mit den iranischen Sicherheitskräften ums Leben.
Weiße Luft: Diese Ballons ließen Mitglieder der Handelskammer in São Paulo in die Höhe steigen. Sie sind nicht nur schön, sondern auch biologisch abbaubar.
Fracht fürs Festival: Ein Arbeiter transportiert auf einem Pferdewagen Material für Zelte. Sie sollen für das jährliche Festival Magh Mela im hinduistischen Pilgerort Allahabad in Indien errichtet werden. Hunderttausende Pilger nehmen daran Teil - in der Hoffnung, ihre Seelen reinigen zu können.
Eingefroren: Dieses Fernglas unweit der Niagara-Fälle im US-Bundesstaat New York ist mit Schnee überdeckt. Beinah wirkt es, als würde das Gerät durch den Schnee lächeln. Eiskalte Temperaturen verwandeln den Landstrich zwischen den USA und Kanada fast jedes Jahr in eine schöne Schneelandschaft.
Happy Birthday: Nora ist fünf geworden - und feiert ihren Geburtstag an einem Strand in San Diego. Während die Kälte viele US-Amerikaner zittern ließ, durften sich die Bewohner Südkaliforniens über milde Temperaturen und Sonne freuen. Gut für Nora.
Gruppenfoto: Der Tennisspieler Roger Federer geht zu Boden - aber nicht, weil er einen Ball zurückschlagen will. Sondern für ein Selfie mit diesem Kurzschwanzkänguruh, auch genannt Quokka. Der Sportler traf das Tier vor dem "Hopman Cup" in Perth, Australien.
Geweih im Gestrüpp: Dieser Hirsch sitzt im Dickicht des Richmond Parks in London. Was er dort will? Man weiß es nicht. Vielleicht einfach den Sonnenaufgang betrachten.
Winke-winke: Chinesische Marinesoldaten winken ihren Bräuten auf einem Stützpunkt in Zhoushan im Südosten des Landes.
Sturz oder Ideallinie? Beim Riesenslalom liegt dazwischen nicht viel. Hier gerät die Französin Adeline Baud Mugnier auf dem Hang in Lienz ins Rutschen.
Wo geht es zum Highway to hell? Heller als dieser VW-Bus kann ein Auto kaum leuchten. Der "Lichter-Bulli" gehört dem Kfz-Gutachter Alexander Frank und seiner Frau Katrin (Foto). Drei Lichterketten mit einer Gesamtlänge von 250 Metern verwandelten das erfolgreiche Modell in ein Unikat.
Massenverkehrsmittel: Auf diesem Motorroller in der indischen Stadt Jalandar sind nach unserer Zählung nicht weniger als neun Kinder - plus Fahrer - unterwegs.
Prosit Neujahr: In Mumbai wurde zum Jahreswechsel ausgelassen gefeiert.
Müde Musiker: Vor ihrem Auftritt bei einer Neujahrsparade in London haben sich diese Mitglieder einer Blaskapelle einfach nur ausgeruht.
Rund 400 Jahre war der Sinabung still, dann brach der Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra im Jahr 2010 aus. Weitere Eruptionen folgten, die bisher letzte begann nach Weihnachten. Doch auch im neuen Jahr spuckt der Berg Asche, wie auf diesem Bild zu sehen. Buspassagiere beobachten die spektakuläre Szenerie.
Strohig: Junge Männer ziehen beim traditionellen Bärzeli in phantasievollen Kostümen durch die Schweizer Gemeinde Hallwil. Die Figuren haben Namen wie Stächpaumig, Hobuspöönig und Tannreesig. Eine stachelige Umarmung oder ein Schlag mit der Schweinsblase der grimmigen Kerle sollen am 2. Januar, dem Bärzeli- oder Berchtoldstag, Glück bringen.
Kalter Arbeitsplatz: Feuerwehrleute sind im New Yorker Stadtteil Bronx im Einsatz, während an vielen Leitungen lange Eiszapfen hängen.
Eingelocht: Diese Fischer bei Krasnojarsk in Russland versuchen auf dem zugefrorenen Jenissei ihr Glück.
Ein sogenannter Supermond geht am 2. Januar 2018 über dem Schloss im spanischen Cullera auf. Zu Jahresanfang war der Erdtrabant so groß wie selten am Himmel zu sehen. Das hatte damit zu tun, dass er auf seiner Bahn der Erde etwas nähe kam als üblich.
Was ist hier oben, was unten? Peter Prevc sollte es wissen, schließlich fliegt er hier gerade von der Schanze in Innsbruck hinab.
Ruhepause: Sherman, ein übergewichtiger Igel, sitzt im Zoo von Tel Aviv in seinem Gehege.
Entgleist: Sturm "Burglind" war auch außerhalb Deutschlands zu spüren. In der Schweiz entgleiste ein Zug - nach Angaben lokaler Behörden wurde das Fahrzeug von Windstößen aus den Schienen gehoben.
In Balance: Ein Junge steht ganz entspannt in Durban auf dem Kopf eines Straßenartisten. Die beiden hoffen auf Spenden der Touristen, die zur Ferienzeit die Strände von Südafrika bevölkern.
Eiskasten: Ob es in diesem mit Eis überzogenen Haus am Fuß der Horseshoe Falls im kanadischen Ontario gemütlich ist, darf bezweifelt werden.
Kamelkarawane: So einsam wie die Szene im goldenen Wüstensand von Abu Dhabi aussieht, ist es rund um die Moreeb-Düne zurzeit nicht. Dort findet in diesen Tagen das Liwa 2018 Moreeb Dune Festival statt. Hier zeigen die Teilnehmer nicht nur, was ihre Kamele, Pferde und Falken können, im Sand werden auch Auto- und Motorradrennen gefahren.
So schön kann ein Winterabend sein. Wie Sie sich vielleicht denken können, entstand das Foto nicht in Norddeutschland, dort ist der Himmel seit Wochen nur grau. Hier ist die Stadt Pamplona im Norden Spaniens zu sehen.
Komm an meine Brust: Blutbrustpaviane in der Wilhelma in Stuttgart wärmen ihre Jungtiere.
Schutt und Asche: Ein verletzter Mann wird in Irbin nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus durch eine zerstörte Straße getragen. In der Region Ost-Ghouta kämpfen Regierungstruppen unter anderem gegen islamistische Gruppen, die das Gebiet besetzen. Es ist eine der letzten Regionen in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert werden. Rund 400.000 Menschen befinden sich dort. Zuletzt hat die syrische Armee ihre Angriffe mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen verstärkt.
Sie kennen Jumpstyle? Diese Choreografie, bei der sich zwei Tänzer gegenüberstehen und beim sogenannten Duo-Kick synchron die Füße beim Jumpen aneinanderstoßen? Das ist es nicht.
Zugeschlagen: Jugendliche in Burma spielen ein traditionelles Spiel ähnlich einer Kissenschlacht auf einem Bambusstab. Die südostasiatische Nation hat nahe Rangun, der größten Stadt des Landes, den 70-jährigen Geburtstag ihrer Unabhängigkeitserklärung gefeiert. Bis 1948 hatte Burma noch unter britischer Kolonialherrschaft gestanden.