Bilder der Woche Luftikusse
Erfrischung gesucht: Schwimmer kühlen sich bei der großen Sommerhitze im Stichkanal Hildesheim ab. Die Luftaufnahme wurde aus einem Ultraleichtflugzeug gemacht.
In Hamburg wurde wegen der anhaltenden Hitze zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen: Wasserwerfer versprühten im Stadtpark Wasser auf Bäume und Sträucher.
Die Schattenseiten der Trockenheit: In vielen Ländern sind Waldbrände ausgebrochen. Dieses Löschflugzeug ist über dem Yosemite-Park in Kalifornien im Einsatz. Der US-Nationalpark musste aufgrund der Flammen teilweise für Besucher gesperrt werden.
Auch in Brasilien toben Waldbrände: Dieser Mann macht Fotoaufnahmen von einem Feuer nahe Paranoa.
Wasserspender: Per Helikopter versuchen indonesische Einsatzkräfte einen Waldbrand im Süden Sumatras zu bekämpfen. Das Löschwasser wird in einem großen Korb transportiert und dann über den Bäumen abgelassen.
Am verheerendsten wüteten Walbrände in Griechenland: Mehr als 80 Menschen kamen in den Flammen nahe der Hauptstadt Athen ums Leben.
Dieses Mädchen in Laos nutzte eine Matratze als Floß. Ein noch im Bau befindlicher Staudamm in der südöstlichen Provinz Attapeu war zuvor gebrochen. Fünf Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Staubecken überschwemmten sechs Dörfer. Mindestens 27 Menschen starben.
Orthodoxe Juden betrachten eine Lücke in der Klagemauer in Jerusalem. Dort löste sich ein schwerer Stein und fiel auf den Gebetsplatz - er schlug knapp neben einer Frau ein. Experten der israelischen Altertumsbehörde sollen prüfen, wie es dazu kommen konnte.
Zwei Majestätinnen unter sich: Schauspielerin Judi Dench (l.) und Herzogin Camilla Parker Bowles genießen auf der Isle of Wight ein Eis.
Zuckerschock im Bällebad: Das temporäre Museum Sugar Republic in Melbourne ist allen süßen Dingen - von Zuckerperlen bis kunstvollen Desserts gewidmet.
Teilnehmer eines Trinkwettbewerbs schlürfen in China Bier aus Goldfischgläsern. Welche Auswirkungen das auf ihren Gesundheitszustand hatte, ist nicht bekannt.
Beim internationalen Festival am Schweizer Mont Tracouet - in Nendaz stoßen alle ins gleiche Horn: ins Alphorn. Drei Tage lang bliesen 120 Musiker um die Wette, am Ende gab es ein Abschlusskonzert.
Wehende Kleider: In Barranquilla (Kolumbien) findet aktuell die 23. Ausgabe der Zentralamerika- und Karibikspiele statt. Sportler und Sportlerinnen aus etlichen olympischen Disziplinen sind vertreten. Zu Beginn wird getanzt, hier sehen Sie Artisten bei der Eröffnungszeremonie.
Affenhitze: Ein Mantelpavian gähnt in seinem Gehege im Münchner Tierpark Hellabrunn. Das Sommerwetter macht nicht nur Menschen müde.
Augenroller: Im belgische Marche-en-Famenne fand das weltweit größte Treffen "lebender Statuen" der Welt statt. Mit dabei war "Der Henker" (Foto). Am Ende wählten die Zuschauer einen der Straßenkünstler zur Lieblingsstatue.
Bereits zum wiederholten Mal wurde der Stern von US-Präsident Donald Trump auf dem berühmten "Walk of Fame" in Hollywood beschädigt. Dieses Mal wurde die Steinplatte mit einem Hammer zertrümmert. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Fischig: Auf einem Markt in Kolkata wird mit Fisch gehandelt. Indien ist der zweitgrößte Zuchtfisch-Produzent der Welt. Im Westen Kolkatas züchten Tausende Bauern die Tiere in den Abwässern der Stadt - ein Modell, das auch andere Großstädte Indiens inzwischen übernommen haben.
Auf Tauchstation: Diese beiden Männer springen bei den Central American and Caribbean Games (CAC) in Barranquilla, Kolumbien synchron vom Zehnmeterbrett ins Wasser. Ästhetische Köpper, die in Freizeitbädern in der Form wohl nur selten zu sehen sind.
Flutlichtspiel: Die Hockeyspielerinnen aus England und den USA werden nicht nur von zahlreichen Fans angefeuert. Auch ein schönes Abendrot begleitet die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Frauen im Queen Elizabeth Olympic Park von London.
Fluch der Karibik? Eher nicht. Diese Boote gehören zur 50. Ausgabe des Blue Ribbon, einem Segelevent am Balaton. Mehr als 600 Schiffe werden beim sogenannten Blau-Band Grand Prix erwartet.
Eine Ente und 76 Küken: Ein Naturfotograf hat diese Szene auf dem Lake Bemidji im US-Bundesstaat Minnesota festgehalten. Die kleinen Gänsesäger sind nicht alle die Sprösslinge der Enten-Mama, sondern quasi eine Kindergartengruppe. Wenn die Weibchen auf Futtersuche gehen, überlassen sie ihre Küken zeitweise einem älteren, erfahrenen Weibchen.
Schwanensee: Ein Schwimmer lässt sich nicht von einem Schwan im Londoner See Serpentine stören. Das Gewässer liegt zu einem großen Teil im Hyde Park.
Die kleine Flodni ist erst einen Monat alt und kuschelt sich im Budapester Zoo in Ungarn an ihre Mutter. Riesenameisenbären stammen aus Mittel- sowie Südamerika und gelten als gefährdet. Seit 1996 ist ihr Bestand schätzungsweise um 30 Prozent zurückgegangen. Ihr Lebensraum wird vor allem durch sich immer weiter ausbreitende landwirtschaftliche Flächen und Städte gefährdet. Außerdem sterben immer wieder Große Ameisenbären bei Verkehrsunfällen. Da die Tiere eher schlecht hören und sehen können, bemerken sie Autos häufig erst zu spät.
Blow-ups auf einer Piste des Flughafens Hannover: Am Dienstagabend wurde eine Start- und Landebahn wegen Hitzeschäden gesperrt, eine zweite war wegen Bauarbeiten zurzeit nicht Betrieb. Erst nach elf Stunden konnte der Flughafen wieder geöffnet werden, etwa 15.000 Passagiere waren von Ausfällen und Umleitungen betroffen.
Die anhaltende Hitze macht vor allem auch der Landwirtschaft zu schaffen. Neben der großen Dürre bedrohen zusätzlich Feuer die Felder. Es besteht große Brandgefahr. Auf diesem Getreidefeld in Hessen hat nur eine kleine Parzelle Weizen ein Feuer überstanden.
443.000 Blitze schlugen 2017 allein über Deutschland ein - der Landkreis Garmisch-Partenkirchen war besonders betroffen. Das zeigt der aktuelle Blitzatlas. Hier ist ein Blitz über der Stadt Nizza in Frankreich zu sehen.
Ein Flüchtlingsrettungsschiff hat sie von einem Schlauchboot gerettet und in den spanischen Hafen von Tarifa gebracht. Nun wartet die Frau darauf, das Schiff verlassen zu können. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ist Spanien das neue Hauptziel von Flüchtlingen, die übers Mittelmeer nach Europa kommen.
48 Stunden standen in Barcelona die Taxis still. Die Fahrer streiken gegen die Lizenzvergabe an Konkurrenzunternehmen wie Uber. Dieser Taxifahrer versucht, mit Leuchtfeuern Aufmerksamkeit zu erregen.
Motortaxis gehörten bis vor Kurzem zum Stadtbild von Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Sie sind das bevorzugte Transportmittel in dem Land. Seit Anfang Juli dürfen die Fahrer allerdings nicht mehr im Zentrum operieren. Die Verwaltung will dadurch Unfälle und Verkehrsbehinderungen eindämmen. Den Fahrern drohen Geldstrafen oder die Konfiszierung ihrer Motorräder.
Pakistan hat gewählt. Bei der historischen Parlamentswahl durften in mehreren konservativen Gebieten erstmals auch Frauen ihre Stimme abgeben.