Zukunft gestalten Die wichtigsten Konzepte
Stationsbasiertes Car-Sharing
Die klassische Variante des Car-Sharings: Der Kunde holt den Leihwagen von einer Station ab und bringt ihn nach Ablauf der gebuchten Zeit wieder dorthin zurück - oft kann er ihn auch an einem anderen Standort des Anbieters abliefern. Gut 10.000 Fahrzeuge können in Deutschland mittels stationsbasiertem Car-Sharing genutzt werden. Im Gegensatz zur Autovermietung ist Car-Sharing vor allem für einen kürzeren Nutzungszeitraum attraktiv. Flinkster, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, ist deutscher Marktführer, was stationsbasiertes Car-Sharing anbelangt.
Free-floating Car-Sharing
Während die ursprüngliche Variante des Car-Sharings stationsgebunden ist, kann heute insbesondere in Ballungsgebieten immer öfter auch auf stationsunabhängige Angebote zurückgegriffen werden. Die Rede ist dann vom Free-floating Car-Sharing. In der Regel wird mittels App ein Fahrzeug gesucht und gebucht - nach der Nutzung kann es innerhalb eines fest definierten Nutzungsgebiets auf einem freien Parkplatz wieder abgestellt werden. In Fahrzeugen des weltweiten Marktführers Car2go sind in der Bundesrepublik im Jahr 2017 knapp sechs Millionen Kilometer zurückgelegt worden.
Ride-Hailing
Das Großstadt-Taxi des 21. Jahrhunderts. Über eine App oder Website gibt der Nutzer an, wann er wohin möchte - ein Fahrer mit privatem Pkw holt ihn daraufhin ab und steuert das Wunschziel an. In der Regel erfolgt die Bezahlung digital, der Anbieter des Angebots streicht eine Provision ein. Weltmarktführer ist Uber. Weil Personenbeförderung in Deutschland stark reguliert ist, dominiert hier bislang aber eher Car-Sharing und Car-Pooling.