Fotostrecke: 25 Jahre WWW, 25 bekannte Seiten - DER SPIEGEL
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Fotostrecke 25 Jahre WWW, 25 bekannte Seiten

Am 6. August 1991 wurde die erste Website der Welt öffentlich gemacht. Seitdem hat sich viel verändert. Wir zeigen, wann 25 bekannte Websites online gingen – und wie sie anfangs aussahen.
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Dieses Jahr wurde das World Wide Web 25 Jahre alt. Am 6. August 1991 wurde in der Schweiz die erste Website der Welt öffentlich gemacht. Tim Berners-Lee (Mitte) gilt als Erfinder des World Wide Web (WWW) und damit als Wegbereiter des Internet als Massenphänomen.

Foto: CERN
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Im Laufe von 25 Jahren sind Millionen Webdienste gestartet - und zahlreiche wieder eingestellt worden. Seit 1993 durchgehalten hat das Online-Angebot des US-Medienunternehmens Bloomberg. So wie auf diesem Bild sah die Seite 1996 aus.

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Immerhin seit 1994 im Web steht die Website der Restaurant-Kette Pizza Hut. Dieses Bild, auf dem ein frühes Formular zur Online-Bestellung zu sehen ist, zeigt die Seite im Jahr 1996.

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Zu den ersten Suchmaschinen im Internet zählte Lycos. Das Angebot, das aus einem US-Uni-Projekt hervorging, wurde 1994 vorgestellt. Die Original-Ankündigung kann man bis heute online abrufen . Das Bild zeigt die Lycos-Startseite 1996.

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Ebenfalls seit 1994 lässt sich online die Suchmaschine Yahoo nutzen. Zunächst hieß das Angebot noch "Jerry and David's Guide to the World Wide Web", über die Domain Yahoo.com war die Seite ab 1995 erreichbar. Das Bild zeigt Yahoo im Jahr 1996. Kürzlich wurde bekannt, dass Yahoo vom US-Konzern Verizon gekauft wird.

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SPIEGEL ONLINE ist seit dem 25. Oktober 1994 im Netz. Dank dieses Startdatums ist der SPIEGEL das weltweit erste Nachrichtenmagazin im Netz, mit einem Tag Vorsprung vor dem US-Magazin "Time". Den hier zu sehenden Look hatte die Website im Jahr 1996.

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Der heutige Shopping-Platzhirsch Amazon hat 1995 sein erstes Buch übers Internet verkauft. Das Werk von Douglas Hofstadter trug den Namen "Fluid Concepts and Creative Analogies: Computer Models of the Fundamental Mechanisms of Thought". Unser Bild zeigt die deutsche Amazon-Seite im Jahr 2000.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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1995 ist auch Craigslist gestartet, eine Anzeigenwebsite, über die unter anderem Jobs vermittelt werden. Craigslist sammelte zuerst nur Anzeigen für die Gegend um San Francisco, später expandierte der Dienst in neue Regionen und Länder, darunter auch nach Deutschland. Der Screenshot zeigt, wie Craigslist im Jahr 2000 aussah.

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Im Herbst 1996 ging noch eine weitere wichtige Handelsplattform online: Ebay. Auf dem Online-Marktplatz gab es anfangs noch keine Gebühren, aber auch zum Beispiel auch keine Garantien für Käufer. Unser Bild zeigt den deutschen Ebay-Ableger 1999.

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Zeitweise zu den bekanntesten Websites überhaupt zählte Altavista , eine Suchmaschine, die Ende 1995 vorgestellt wurde. Ab 2003 gehörte der Dienst zu Yahoo, 2013 wurde Altavista dann geschlossen. Wer heute altavista.de in seinen Browser tippt, landet bei einer Yahoo-Suchmaske.

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Die "Bild"-Zeitung hat seit 1996 einen Online-Ableger. "BILD Online, so der offizielle Name, war keine News-Kopie von BILD, sondern eine "bonbonbunte Wundertüte", heißt es in einem Rückblick der "Bild"-Redaktion, 20 Jahre später. "User konnten etwa bei Spielen wie Bingo, BILD Slot und einem Kreuzworträtsel Geld gewinnen; an einzelnen Tagen mehr als 10.000 Mark."

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Für viele deutsche Nutzer war T-Online.de die erste Website, die sie im Netz zu sehen bekamen. Das Nachrichtenportal ist 1997 gestartet. Zwölf Redakteure füllten damals werktags die Seiten, heißt es auf der T-Online-Website: "Einen Wochenenddienst gibt es noch nicht, um 18 Uhr ist Feierabend."

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Google, heute eines der wertvollsten Unternehmen weltweit, ist 1998 gegründet worden. Mit ihrer Suchmaschine, die hier in einer Betaversion aus demselben Jahr zu sehen ist, machte sich die Firma schnell weltweit einen Namen. Das Wort Google ist übrigens von "Googol" inspiriert, das ist ein mathematischer Ausdruck für die Zahl mit der Ziffer 1 und 100 Nullen.

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Ein Jahr nach Google ging ein weiterer Dienst an den Start, der das Web nachhaltig verändern sollte: Das Blog-Angebot Blogger machte es für Privatnutzer leicht, eigene Inhalte ins Netz zu stellen - und war von 1999 an recht beliebt. 2003 wurde der Dienst von Google übernommen.

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Für jede Menge Aufregung, besonders aufseiten der Musikbranche, sorgte ab 1999 der Musikdienst Napster. Die über die Napster-Website herunterladbare Tauschbörsen-Software ermöglichte es, vergleichsweise unkompliziert MP3-Dateien zu tauschen. Heute wird unter dem Namen Napster ein Musikstreamingdienst angeboten - mit dem Werbehinweis "100% legal".

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Eine Revolution in Sachen Wissensvermittlung im Internet gab es 2001: Wikipedia machte es fortan möglich, dass jeder, der wollte, an der Online-Enzyklopädie mitschreiben konnte. Gründer Jimmy Wales sagte in der Gründungszeit, man wolle mit Wikipedia das Wissen der Welt sammeln und jedermann zur Verfügung stellen.

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2003 eröffnete einer der beliebtesten Online-Communities ihre Pforten: Myspace versprach Wiedersehen mit alten Freunden und die Chance, neue Freunde zu finden. In den Jahren danach war viel vom Web 2.0 die Rede. Drei Jahre nach der Gründung durchbrach Myspace bereits die Grenze von 100 Millionen angemeldeten Nutzern.

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Noch viel größer werden sollte ein anderes soziales Netzwerk: Facebook. Der Dienst ging 2004 online, seine Gründungs- und Wachstumsgeschichte wird im Film "The Social Network" kinotauglich erzählt. Unser Screenshot zeigt die Facebook-Startseite aus dem Jahr 2005. Das Netzwerk von Mark Zuckerberg hat mittlerweile über eine Milliarde Nutzer.

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2004 startete neben Facebook auch Flickr als Dienst zum Hochladen und Teilen von Fotos. Flickr wurde 2005 von Yahoo gekauft. Allein bis 2007 wurden zwei Milliarden Fotos auf der Plattform hochgeladen.

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Wer statt Bilder lieber Videos aufnimmt, kann sie seit 2005 auf YouTube hochladen. Das erste Video auf der Streaming-Plattform war ein im Zoo aufgenommener Achtzehnsekünder, im November 2006 warb der Dienst mit "Tausenden schnell streamenden Videos". Seit 2006 gehört YouTube zu Google.

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Links werden seit 2005 auf Reddit geteilt und diskutiert. Das Portal sieht auch heute nicht viel schicker aus als in seiner Anfangszeit. Es bietet mittlerweile aber zu fast jedem Thema ein Unterforum. Seit 2006 gehört Reddit zum Condé-Nast-Verlag.

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Ein Jahr nach Reddit ging der Kurznachrichtendienst Twitter online: Nutzer sollten hier mit nur noch jeweils 140 Zeichen kommunizieren - eine Einschränkung, die manchen Nutzer zu kreativen Höchstleistungen anspornte. Mittlerweile sind diverse Bücher mit Twitter-Sprüchen erschienen.

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2006 steckte Spotify noch in den Kinderschuhen, heute ist es die beliebteste Musikstreaming-Flatrate der Welt. "Spotify gibt dir die Musik, die du willst, wann du sie willst", hieß es im Gründungsjahr auf der Website des Unternehmens. "Wir haben bald jede Menge interessantes Zeugs für dich."

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Jede Menge Memes, Gifs und Skurrilitäten gibt es seit 2007 bei Tumblr zu sehen. Gründer David Karp verkaufte seinen Blogging-Dienst 2013 an Yahoo, damals gab es bereits über 100 Millionen Tumblr-Blogs. Zu den bis heute bekanntesten zählt "Kim Jong-un Looking at Things" .

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Mit Bing blies Microsoft 2009 zum Angriff auf Googles Marktmacht im Bereich der Suchmaschinen - mit bescheidenem Erfolg. Bing ist mittlerweile zwar die in Deutschland zweitbeliebteste Suchmaschine, Googles Marktanteil liegt aber noch immer weit über der 90-Prozent-Marke.

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Das beliebteste Netzwerk rund um Fotos ist seit einiger Zeit nicht mehr Flickr, sondern Instagram. Die erste Version der App ist 2010 fürs iPhone erschienen - "Fotos teilen neu erfunden", hieß es dazu auf der Instagram-Website. 2012 ist Instagram von Facebook gekauft worden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?