Jagd auf Radiowellen aus dem All - DER SPIEGEL
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Alma-Teleskop Jagd auf Radiowellen aus dem All

In der trockensten Wüste der Erde entsteht das größte Radioteleskop der Welt: 66 riesige Parabolantennen sollen die Entstehung von Sternen und Planeten enträtseln und bis an die Grenzen von Raum und Zeit blicken. SPIEGEL ONLINE hat die Baustelle in der chilenischen Atacama-Wüste besucht.
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Apex-Teleskop auf der chilenischen Chajnantor-Hochebene: Es ist einer der Prototypen für die endgültigen Antennen des Alma-Radioteleskops.

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Chajnantor-Ebene in der Atacama-Wüste: Nur Fahnen markieren derzeit das Areal. 2012 sollen hier 66 mobile Parabolantennen stehen, die äußerlich dem Apex-Teleskop (im Hintergrund) gleichen.

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Tücken der dünnen Luft: Diese Thermo-Scheiben wurden offenbar auf Meeresspiegelhöhe angefertigt. Unter dem geringen Druck dehnte sich die Luft zwischen den Scheiben aus - und brachte sie zum Bersten.

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Provisorisches Alma-Kontrollzentrum auf rund 3000 Metern Höhe: Demnächst ziehen die Ingenieure und Forscher in einen 8000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex um.

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Berge der Atacama-Wüste: Der Sonnenuntergang lässt die Landschaft, die frappierend der Marsoberfläche ähnelt, in noch intensiveren Rottönen leuchten.

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Kontrollzentrum auf der Chajnantor-Ebene: Dünne Luft und gähnende Leere

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Kontrollzentrum aus der Nähe: Alma ist mit über 5000 Metern Höhe das höchstgelegene Observatorium der Welt.

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Schwertransporter: Diese Geräte werden die Alma-Antennen mit bis zu fünf Stundenkilometern auf der Chajnantor-Ebene umherfahren.

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Antennen-Transport (Simulation): Bis zu vier Antennen können pro Tag auf diese Weise den Standort wechseln.

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Parabolantennen auf der Chajnantor-Ebene: Das künftig größte Radioteleskop der Welt liegt inmitten der trockensten Wüste der Erde.

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Alma-Projektwissenschaftler Richard Hills: Vorfreude auf das Wunderteleskop

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Bereits montierte Alma-Teleskope: Die Oberfläche der Parabolspiegel besteht aus Metallkacheln, die hochpräzise befestigt wurden. An heißen Tagen liegen sie direkt aneinander; in kalten Nächten tun sich zwischen ihnen Spalten von bis zu einem Millimeter auf.

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Vulkan Láscar: Etwa einmal pro Jahr stößt der aktivste Feuerberg Chiles eine Rauchwolke aus - die aber üblicherweise Richtung Westen nach Argentinien abzieht.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?