Langer Anlauf Richtung Premium - DER SPIEGEL
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Audi-Historie Langer Anlauf Richtung Premium

Audi-Vorstandschef Rupert Stadler hat ein Lieblingsmantra: "Im Jahr 2015 wollen wir der erfolgreichste Premium-Automobilhersteller der Welt sein." Ob das nun klappt oder nicht - in den vergangenen hundert Jahren hatte das Unternehmen meist ganz andere Sorgen.
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Audi Typ A, 1910: Das erste Auto der 1909 gegründeten Firma Audi aus Zwickau, der Typ A (im Vordergrund) mit einem 2,6-Liter-Vierzylinder-Motor der 22 PS leistet. Rund 140 Exemplare wurden gebaut.

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Audi-Typenschild, 1911: Ein Original-Typenschild in einem Audi Typ A aus dem Jahr 1911, der im Technischen Museum in Prag steht.

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Audi Typ C, 1913: Ein Audi Typ C während der Alpenfahrt 1913. Am Steuer ist Audi-Ingenieur und Rennfahrer Alexander Graumüller zu erkennen.

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Audi Typ K, 1923: Mit dem Typ K bringt Audi das erste Modell nach dem Ersten Weltkrieg auf den Markt, das mit einem 50-PS-Aluminium-Motor, mit Mittelschaltung, Drehzahlmesser und erstmals mit einem Lenkrad auf der linken Seite ausgestattet ist. Im Foto ein Versuchsauto auf Typ-K-Basis mit Stromlinienkarosserie.

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Audi Typ M, 1926: Ein luxuriöses Automobil, der erste Audi mit Sechszylindermotor, erscheint 1923. Neu an dem Wagen waren auch die hydraulischen Trommelbremsen an allen vier Rädern - und ein Ölluftfilter.

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Audi Imperator, 1929: Das erste Achtzlyindermodell der Marke Audi trägt den aufdringlichen Namen Imperator. Das Auto wird 1927 vorgestellt; im Bild zu sehen ist ein Imperator-Chassis mit einer Coupé-Karosserie von Neuss aus dem Jahre 1929.

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Audi 225 Front Roadster, 1935: Der elegante Wagen wurde von 1935 bis 1938 als Roadster, Cabriolet und Limousine gebaut und verfügte über einen 2,2-Liter-Reihensechszylinder-Motor der 55 PS leistete.

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Audi 72, 1965: Das Modell, mit dem die neue Zeitrechnung der Marke Audi beginnt. Das Auto basiert auf dem DKW F 102 und trug unter der Haube einen so genannten Mitteldruckmotor von Mercedes. Das Viertakt-Aggregat beendete die Ära der Zweitakt-Motoren bei der damaligen Auto Union.

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Audi 100 Coupé S, 1971: Ein bildhübsches Auto mit lang gezogenem Fließheck - das war das 115 PS starke Audi Coupé S. 14.400 Mark kostete der elegante Wagen Anfang der siebziger Jahre.

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Audi 50, 1974: Das Auto war als flotter Kleinwagen konzipiert und fuhr punktgenau in eine Marktlücke. Allerdings war der in Wolfsburg bei VW gebaute Audi 50 den Konzernherren aus Niedersachsen ein Dorn im Auge - an seiner statt wurde der identische VW Polo auf den Markt gedrückt. 1978 lief die Produktion des Audi-Modells bereits wieder aus.

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Audi Sport Quattro Pikes Peak, 1987: Den Höhepunkt der Quattro-Ära setzte Walter Röhrl, als er die 12,4 Meilen auf den Pikes Peak im US-Staat Colorado in Rekordzeit hinaufstürmt. Für die 156 Kehren der Schotterpiste zwischen dem Start auf 2862 Metern und dem Ziel auf 4302 Metern benötigte der Mann aus Bayern lediglich 10 Minuten und 47,85 Sekunden.

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Audi Duo, 1989: Auf der IAA stellte Audi einen Hybrid-Prototypen vor, ein Auto mit kombiniertem Benzin- und Elektroantrieb auf Basis des Audi 100 Avant. 60.000 Mark kostete das Serienmodell später - lediglich 90 Exemplare werden gebaut. Damit hat sich die Hybrid-Ära bei Audi vorerst erledigt.

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Audi Quattro Spyder, 1991: Auf der IAA des Jahres 1991 sorgt dieses Coupé für Furore, denn die Karosserie ist aus Aluminium gefertigt. Der so genannte Alu-Space-Frame wird später eines der Markenzeichen von Audi.

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Audi Rosemeyer, 2000: Mit dieser Studie, die maßgeblich vom heutigen Audi-Design-Chef Stefan Sielaff gestaltet wurde, beginnt Audi den so genannten Single-Frame - den monumentalen Kühlergrill - wieder publikumsfähig zu machen.

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Audi A2, 2002: Nach dem Audi 50 abermals ein Versuch der Marke aus Ingolstadt, in der Kleinwagenklasse Fuß zu fassen. Das Konzept ist genial, die Alukarosserie anspruchsvoll und es gibt sogar eine 3-Liter-Variante (Foto). Dennoch floppt der zwischen 1999 und 2005 gebaute Wagen, die Baureihe wird nach 176.377 gefertigten Exemplaren ohne Nachfolger eingestellt.

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Audi Q7, 2006: Das erste SUV-Modell der Marke Audi gerät gleich derart voluminös, dass es fast schon wieder über das Ziel hinaus schießt. Immerhin etabliert es die Q-Baureihen; ein kleinerer Q5 folgt 2008, der kleine Q3 ist seit 2010 auf den Markt.

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