Studieren im frankophonen Kanada - DER SPIEGEL
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Quoi? Québec Studieren im frankophonen Kanada

Montreal, meine Perle: Im Sommer feiern die Frankokanadier exzessive Festivals, im eisigen Winter verkriechen sie sich unter die Erde. Wer hier um ein paar Blocks spaziert, macht eine Weltreise, sagt Studentin Nora Heinzelmann. Richtig schlimm war nur das schräge Französisch an der Uni.
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Montreals Skyline, vom Mont Royal aus fotografiert, der der Stadt den Namen gab, wird von modernen Wolkenkratzern dominiert. Altstadt und Hafen treten in den Hintergrund. Für Nora Heinzelmann war es eine Traumstadt, brutalst französischsprachig, aber wunderbar freundlich und bunt. mehr...

Foto: Matthias Kümmerer
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Der farbenprächtige "Indian Summer" lockt Einheimische wie Touristen in die Natur, um die letzten Sonnenstrahlen vor dem langen Winter zu genießen.

Foto: Marco Runge
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"Mon pays, c'est l'hiver", "mein Land, das ist der Winter", singt der Québecer Gilles Vigneault. Fast sechs Monate pro Jahr regieren hier Eis und Schnee. Aber wer sich arrangiert und anpasst, kann sehr viel Spaß unter diesem harten Regime haben, und das...

Foto: Matthias Kümmerer
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...sieht dann so aus: Nora, fröhlich im kanadischen Schneetreiben.

Foto: Nora Heinzelmann
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Diese Fräsen verhindern, dass in Montreal nicht wie im deutschen Flachland schon bei etwas Neuschnee Straßenchaos herrscht. Tag und Nacht reinigen Heerscharen von Räumarbeitern geräuschvoll die Stadt.

Foto: Matthias Kümmerer
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Diese geschwungenen Aufgänge sind ein beliebtes Postkartenmotiv. Im Winter sind sie leider ideal für Hals- und Beinbrüche geeignet, schützen aber die Haustür vor Schnee.

Foto: Matthias Kümmerer
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Auf jedem Nummernschild prangt der Wahlspruch der Provinz Québec: "Je me souviens": Ich erinnere mich - an Geschichte und Traditionen, an das besondere Erbe der "Nation im vereinten Kanada", wie die Québecer offiziell bezeichnet werden.

Foto: Nora Heinzelmann
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Streik, Demo und Blockaden passen in unserer Vorstellung wohl eher zu einem grobschlächtigen IG-Metaller als zu einem Universitätsprofessor. Die Profs der UQAM scheuen sich jedoch nicht, für ihre Interessen auf die Straße zu gehen. Als Gaststudent vermisst man das deutsche Beamtenwesen da doch ein wenig...

Foto: Nora Heinzelmann
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Früher ein Gotteshaus, heute eine Festhalle: Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes und zum 20. des Mauerfalls lädt die UQAM zur "deutschen Woche" ein.

Foto: Nora Heinzelmann
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Jüdisches Paar vor einer baptistischen Kirche im Viertel Outremont. Die zahlreichen Migrantengruppen brachten ihre verschiedenen Religionen mit nach Montreal.

Foto: Nora Heinzelmann
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Kanada, Land der Seen und Wälder: Der Memphremagog (North Hatley, Québec) verbreitet im Sonnenuntergang eine romantische und friedvolle Stimmung.

Foto: Marco Runge
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Der Lorenzstrom verbindet die Großen Seen mit dem atlantischen Ozean und war daher schon immer eine wichtige Wasser- und Handelsstraße. Im Winter machen die gewaltigen Eisschollen den Schiffen allerdings das Leben schwer.

Foto: Matthias Kümmerer
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Der bekannteste Vertreter der Montérégie-Hügelkette ist der Mont Royal, der für Montreal zum Namensgeber wurde. Im Spätsommer und Herbst fahren die Montrealer zum Apfelpflücken auf die großen Plantagen hinaus.

Foto: Nora Heinzelmann
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Teilweise eingefroren, bietet der Montmorency-Fall nahe Québec auch im Winter ein eindrucksvolles Naturschauspiel und lädt zum Eisklettern ein. Der Wasserfall ist höher als selbst die weltberühmten Niagarafälle.

Foto: Matthias Kümmerer
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Nora Heinzelmann beim Recorder Day der Montreal Recorder Society "mit besorgtem Gesichtsausdruck und zusammengebundenem Haar" - und mit Flöte.

Foto: Susan van Gelder
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?