Fotostrecke: Der tiefe Fall des Eike Immel - DER SPIEGEL
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Ex-Nationaltorhüter Der tiefe Fall des Eike Immel

Einst stand Eike Immel für Deutschland im Tor, jetzt sitzt er wegen Kokain vor Gericht: In Dortmund muss sich der Ex-Fußballer wegen Drogenbesitz verantworten. Das Verfahren zeigt, in welch dubiose Kreise der Keeper geraten ist.
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Prozessauftakt in Dortmund: Die Anklage wirft Eike Immel vor, 78-mal Kokain gekauft zu haben.

Foto: Bernd Thissen/ dpa
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Rund 70 Euro soll Immel pro Gramm bezahlt haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, Unterhaltspflichten für seine geschiedene Frau und die beiden gemeinsamen Kinder verletzt zu haben. Das räumte Immel vor Gericht ein. Er sei zu diesem Zeitpunkt bereits hochverschuldet gewesen.

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Die Drogen soll er von Christian H. gekauft haben, der ebenfalls vor Gericht saß. H. ist angeklagt wegen Scheck- und Versicherungsbetrug, Urkundenfälschung und des Handels mit Kokain.

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Der 51-jährige frühere Nationaltorhüter Immel - hier beim Training im Jahr 1988 - fiel nach dem Ende seiner Karriere tief.

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"Es hat Tage gegeben, an denen ich keine zehn Cent hatte, um mir morgens ein Brötchen zu schmieren", sagte Immel der "Süddeutschen Zeitung" (hier ein Foto aus dem Jahr 2008).

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Immel wurde Europameister, Vizeweltmeister und Deutscher Meister.

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Nach dem Ende seiner Fußballerkarriere hatte Immel 2008 einen Auftritt im RTL-Dschungelcamp. Zudem nahm er mit Bata Illic den Song "Wie ein Liebeslied" auf.

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