Fotostrecke Deutschlands beste Elf - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fotostrecke Deutschlands beste Elf

Ein Rekordmann im Tor, ein Aushängeschild des neuen Fußballdeutschlands im Mittelfeld und ein 4400-D-Mark-Schnäppchen im Sturm. Das ist Deutschlands beste Mannschaft der Geschichte.
1 / 11

Weltmeister, Europameister, vierfacher Europapokalsieger. Josef Dieter, genannt "Sepp" Maier, war fast anderthalb Jahrzehnte der überragende Torhüter Deutschlands. Häufiger als er stand keiner im Tor der Nationalelf, insgesamt 95-mal. Ein unglaublicher Rekord: 442 Ligaspiele in Folge absolvierte er für den FC Bayern.

Foto: imago
2 / 11

Die "Lichtgestalt", der "Kaiser", der über den Dingen schwebende Ausnahmefußballer. So elegant wie der langjährige Rekordnationalspieler Franz Beckenbauer war vor ihm kein deutscher Fußballer, er wurde Weltmeister, Vizeweltmeister, WM-Dritter, Europameister, Europapokalsieger. Seine Position bleibt er: "Libero" ist Beckenbauer.

Foto: imago/WEREK
3 / 11

Der Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2014 verkörperte mit seiner taktischen Flexibilität als Außenverteidiger auf beiden Seiten und defensiver Mittelfeldspieler über ein Jahrzehnt Weltklasse. Achtmal wurde der 113-fache Nationalspieler Philipp Lahm Deutscher Meister, gewann die Champions League und sechsmal den DFB-Pokal.

Foto: imago/Ulmer/Teamfoto
4 / 11

Als Vorstopper "Deutschlands Fußballer des Jahres" zu werden, das gelang neben Karl-Heinz Förster nur dem Weltmeister von 1990, Jürgen Kohler. Der "Kokser" gewann mit Dortmund die Champions-League, mit Juventus den Uefa-Cup, sammelte zudem (unter anderem auch beim FC Bayern) Meistertitel und Pokalsieger. 105 Länderspiele in zwölf Jahren erarbeitete sich der kompromisslose Innenverteidiger aus der Waldhofschule.

Foto: imago
5 / 11

Knapp 20 Jahre, zwischen 1980 und 2000, spielte Lothar Matthäus in der deutschen Nationalmannschaft. Deutschlands Rekordspieler mit 150 Einsätzen war der Anführer des Weltmeisterteams von 1990 und nahm insgesamt an fünf WM-Turnieren teil. 75-mal führte er die DFB-Elf als Kapitän aufs Feld - auch das ist Rekord. Mit dem FC Bayern und Inter Mailand holte er zudem acht nationale Meisterschaften und zwei Europapokale.

Foto: imago/Pressefoto Baumann
6 / 11

Toni Kroos ist der einzige deutsche Fußballprofi, der viermal die Champions League gewinnen konnte. In zentraler Position, als Mittelfeldlenker. Deutschlands einziger aktueller Weltklassespieler hatte entscheidenden Anteil an den Halbfinalteilnahmen der DFB-Elf bei den EM-Turnieren 2012 und 2016 und natürlich dem Weltmeistertitel 2014.

Foto: Michael Steele/ Getty Images
7 / 11

33 Treffer erzielte Fritz Walter in 61 Begegnungen der DFB-Elf, für seinen FCK traf er in 379 Spielen 306-mal. Durch den zweiten Weltkrieg seiner besten Fußballerjahre beraubt, führte er die Herberger-Elf 1954 als Kapitän zum WM-Erfolg. Dass er mit seiner Fairness und Bescheidenheit Vorbild für Generationen von Fußballern wurde, bleibt als sein zweites großes Vermächtnis.

Foto: imago/Horstmüller
8 / 11

Kein Spieler stand so wie Mesut Özil für den begeisternden Offensivfußball, den die DFB-Elf zwischen 2010 und 2016 zelebrierte. Mit einer Leichtigkeit ohnegleichen war Özil in seinen 92 Länderspielen das Gesicht und internationale Aushängeschild des "neuen" Fußballdeutschlands. Bei der WM 2010 und EM 2012 war er der überragende Spieler, beim WM-Sieg 2014 stand er in allen Partien in der Startelf.

Foto: Darren Staples/ REUTERS
9 / 11

An vier Weltmeisterschaften nahm der Ehrenspielführer der deutschen Fußballnationalmannschaft teil. Uwe Seeler wurde Vizeweltmeister 1966, 1970 beendete er das Turnier als Dritter. Dreimal wurde der explosive Stürmer und faire Sportsmann Deutschlands Fußballer des Jahres, nur Franz Beckenbauer (natürlich) wurde häufiger ausgezeichnet.

Foto: imago/Horstmüller
10 / 11

Ein Schlitzohr, das auch auf engstem Raum nie den Sinn für die Raffinesse verlor und wusste, wo die Kugel hin muss. Joachim Streich war mit 55 Toren in 102 Länderspielen und 229 Treffern in der DDR-Oberliga für Rostock und Magdeburg der größte Torjäger und Fußballer, den die DDR hervorbrachte.

Foto: imago
11 / 11

Ohne seine Tore wären die Erfolge der Nationalmannschaft und des FC Bayern nicht möglich geworden. Fast jeder Fußballfan kann die Zahlen des Welt- und Europameisters aufsagen: 365 Tore in 427 Bundesligapartien, 68 Tore in 62 Länderspielen. Sieben Mal Bundesligatorschützenkönig, Rekordschütze des DFB-Pokals, WM-Torschützenkönig, Europas Fußballer des Jahres. Die 4400 D-Mark, die der FC Bayern einst für Gerd Müller als Ablöse zahlte, dürften die beste Investion in der Geschichte der Bundesrepublik gewesen sein.

Foto: dpa/ picture-alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?