Fotostrecke Die Folgen von "Sandy" für Haiti
Essensverteilung in Port-au-Prince: Haitis Präsident Michel Martelly (r.) und sein Premierminister Laurent Lamothe verteilen Lebensmittelhilfen in der Hauptstadt. Am 03. November rief die Regierung den Notstand aus.
Krankenlager: Die Zahl der Cholera-Patienten, die in der provisorischen Krankenstation von Ärzte ohne Grenzen behandelt werden müssen, ist seit dem Hurrikan stark gestiegen.
Junge Cholera-Patientin: Auch viele Kinder sind infiziert. Haiti hatte die Cholera seit dem Erdbeben 2010 erst wieder einigermaßen in den Griff bekommen. Damals hatten sich mehr als 600.000 Menschen angesteckt, mehr als 7500 sind daran gestorben.
Zerstörte Felder südlich von Port-au-Prince: Der Hurrikan brachte enorme Wassermengen nach Haiti. Die extremen Regenfälle zerstörten große Teile der Ernte - jetzt droht eine Hungersnot.
Schwein in der Hauptstadt: Das Uno-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Haiti warnt vor "ernsthaften Problemen" in den kommenden Monaten wegen Unterernährung.
Überflutete Straße in der Hauptstadt: Die Sturmschäden werden auf mehr als 100 Millionen Dollar geschätzt.
Bewohner von Leogane im Südwesten des Landes: "Sandy" zerstörte bis zu 20.000 Häuser in dem Karibikstaat.
Zeltstadt nahe der Hauptstadt Port-au-Prince: Im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre sind fast drei Jahre nach dem Erdbeben immer noch mehr als 350.000 Menschen in Zeltlagern untergebracht.