Fotostrecke: "Die Lokführer haben ja recht" - DER SPIEGEL
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Fotostrecke "Die Lokführer haben ja recht"

Es ist Streik - und keiner regt sich auf. In Tübingen zeigen sich Berufspendler und Schüler stattdessen solidarisch mit den streikenden Lokführern. Dabei sind viele von ihnen auf die Bahn angewiesen.
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Sabrina Ferber, 23 (links) und Eva-Maria Theilacker, 26, beide Krankenschwestern: "Sie haben recht. Die Lokführer sollen für ihre Rechte kämpfen. Wir fahren jeden Tag mit der Bahn nach Reutlingen. Ohne Bahn kommen wir aus Tübingen nicht weg. Auch wenn wir dann Ärger haben – wir stehen hinter den Gewerkschaftern."

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Philipp Kunz, 32, Altenpfleger: "Ich komme gerade aus der Nachtschicht und will schnell nach Hause. Trotzdem unterstütze ich den Streik. Man muss sich eben darauf einstellen. Und sie haben ja recht. Die Lokführer bekommen viel zu wenig Geld. Ich ärgere mich viel mehr über die Verspätungen bei der Bahn."

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Florida Strehle, fährt nur selten Bahn: "Wer den Zug führt, sollte genauso gut bezahlt werden, wie der, der die Fahrkarten kontrolliert. Die Berufspendler trifft es am schlimmsten. Das ist zwar nicht gerecht – aber wenn die sich beschweren, tut das auch der Bahn am meisten weh."

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Rainer Hoffmann, Lagerist: "Jeden Tag fahre ich mit der Bahn nach Nehren zur Arbeit. Ich finde auch, dass die Lokführer mehr Geld bekommen sollten. Doch wenn der Streik länger dauert, habe ich ein Problem. Ich weiß nicht, ob mein Arbeitgeber dafür Verständnis haben wird, wenn ich durch den Streik zu spät komme."

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Tübinger GDL-Gruppe: wenig Anhänger, aber fest entschlossen, ihre Forderungen durchzusetzen.

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