Fotostrecke: Flüchtlinge auf dem Weg von Serbien nach Ungarn - DER SPIEGEL
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Flüchtlinge Grenzerfahrung zwischen Serbien und Ungarn

Sie kommen aus Afghanistan, dem Irak, Syrien und dem Kosovo: Hunderte Flüchtlinge überqueren jeden Tag die serbisch-ungarische Grenze. Viele wollen nach Deutschland oder Österreich. Doch bis dahin ist es ein weiter und beschwerlicher Weg. Der Fotograf Davor Konjikusic aus Bosnien-Herzegowina hat die Grenzgänger fotografiert.
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Auf der Flucht: Drei syrische Jugendliche helfen ihrer Großmutter, eine Treppe an der serbisch-ungarischen Grenze hinaufzusteigen. Im Hintergrund: Ein Wagen der Grenzkontrolleure.

Foto: Davor Konjikusic
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Festgesetzt: Das Bild zeigt einen verhafteten Syrer mit seiner schwangeren Freundin. Beide waren zuvor gestoppt worden. Daraufhin hatten sie einen Polizisten angegriffen und versucht, wieder auf serbisches Gebiet zu fliehen.

Foto: Davor Konjikusic
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Grenzgänger: Wie dieser Mann versuchen derzeit täglich Hunderte illegal von Serbien nach Ungarn zu gelangen. In diesem Jahr kamen bislang über 80.000 Flüchtlinge. Zum Vergleich: Bis 2012 waren es insgesamt rund 2000 Menschen. Den beschwerlichen Weg treten sie meist ohne Gepäck an.

Foto: Davor Konjikusic
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Eine paar Züge an der Zigarette, ein Schluck Wasser: Dieser Kurde macht eine kurze Pause. Der Weg nach Ungarn ist für die Flüchtlinge anstrengend - und gefährlich.

Foto: Davor Konjikusic
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Viele Einwanderer nehmen auf dem beschwerlichen Weg bis zu 20 Stunden keine Nahrung zu sich - und sind irgendwann schlicht unterzuckert. Dieses Bild zeigt Männer, die einem zusammengebrochenen Freund helfen.

Foto: Davor Konjikusic
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Erschöpft zurückgelassen: Mancher Flüchtling kann einfach irgendwann nicht mehr. Die Polizei entdeckte diesen Mann auf der ungarischen Seite - seine Schlepper waren längst fort.

Foto: Davor Konjikusic
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Migranten verstecken sich vor der Polizei im Wald: Doch die Hitze, die auch in der Nacht kaum nachlässt, Durst und Hunger treiben Flüchtlinge immer wieder zur Aufgabe. Völlig erschöpft lassen sie sich festnehmen.

Foto: Davor Konjikusic
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Die Scheinwerfer der Polizeiautos erhellen den Nachthimmel. Die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest geht hart gegen die Flüchtlinge vor. Unter anderem baut das Land einen vier Meter hohen und 175 Kilometer langen Zaun an der Grenze zu Serbien.

Foto: Davor Konjikusic
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Eine Gruppe syrischer Migranten wurde von der ungarischen Polizei gestoppt. Die meisten Flüchtlinge versuchen, den Sicherheitskräften zu entkommen. Viele wollen weiter nach Deutschland oder Österreich. Doch wenn sie geschnappt und ihre Daten aufgenommen werden, ist ihre Reise zu Ende. Ihren Asylantrag müssen sie dann in Ungarn stellen.

Foto: Davor Konjikusic
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Sein Baby auf dem Arm und auf eine Krücke gestützt wagt sich dieser Mann auf die Reise nach Ungarn. Was die Regierung in Budapest von dem Flüchtlingsstrom hält, hat sie mehrfach klar gemacht: "Das Boot ist voll", sagte Orbáns Sprecher Zoltan Kovacs.

Foto: Davor Konjikusic
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Doch nicht nur die harte Hand des Staates oder die Anstrengung können für die Flüchtlinge zum Problem werden: Einige Migranten wählen den gefährlichsten Weg nach Ungarn: das Wasser. Das kann tödlich enden. Kürzlich starb ein Mann beim Versuch, durch den Fluß Theiß zu schwimmen.

Foto: Davor Konjikusic
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Flüchtlingskind: Diese syrische Mutter hat ihren Säugling in Griechenland zur Welt gebracht. Jetzt wartet sie mit ihrer mittlerweile zwei Monate alten Tochter darauf, in ein ungarisches Flüchtlingscamp gebracht zu werden.

Foto: Davor Konjikusic
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?