Parteitag in München Die CSU feiert den Rückenwind
Horst Seehofer beim Parteitag: Der CSU-Chef hat Rückenwind, seine Partei kann laut Umfragen wieder von der Alleinherrschaft in Bayern träumen.
"Beifall einstellen, stehen bleiben: Bayernhymne, Deutschlandlied." Auf dem Parteitag gab Seehofer wie gewohnt markige Anweisungen.
Seehofer bekräftigte, er wolle bis zur Landtagswahl 2018 im Amt bleiben und sprach von vier möglichen Nachfolgern. Eine davon ist Bundesagrarministerin Ilse Aigner (r.), die auf Wunsch von Seehofer 2013 in die bayerische Politik zurückkehrt.
Auch der bayerische Finanzminister Markus Söder (r.) hat Ambitionen auf Seehofers Nachfolge. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt (l.) machte zuletzt vor allem mit Poltereien gegen Griechenland von sich reden.
Noch eine Kronprinzessin: Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer
CSU-Mann in Berlin: Auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich nahm am Parteitag Teil. Nach einer tödlichen Prügelattacke in Berlin forderte er gerade eine Ausweitung der Videoüberwachung.
Laut Seehofer gibt es für seine Nachfolge auch noch einen "Joker". Gemeint haben könnte er Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dem er nach der Bundestagswahl eine "maßgebliche" Aufgabe in Aussicht stellte.
Er jedenfalls wird Seehofer nicht beerben: Der Ex-Ministerpräsident und CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber beim Parteitag