Fotostrecke Männer mit Maske
Sie wollen Macht demonstrieren. Kämpfer der Miliz "Islamischer Staat im Irak und Syrien" patrouillieren durch die syrische Stadt Tall Abiad und tragen ihre Flagge. Die Stadt liegt an der Grenze zur Türkei. Die Extremisten haben sich die Grenzübergänge gesichert und sie von anderen syrischen Rebellengruppen erobert.
Mitglieder der Rebellengruppe Dschabhat al-Nusra kontrollieren ein Auto an einem Checkpoint. Die Dschabhat al-Nusra-Miliz war anfangs Teil der Miliz "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS). Beide Gruppen stehen al-Qaida nahe. Inzwischen haben sie sich gespalten. ISIS ist noch radikaler als die Nusra-Kämpfer.
Syrische Rebellen halten eine Waffenübung ab. Sie sind keine Mitglieder der Miliz "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS), sondern gehören zu einer syrischen Rebellengruppe. Inzwischen kommt es zwischen ISIS und anderen Rebellengruppen immer wieder zu Konflikten.
Diese Kämpfer gehören zur syrischen islamistischen Ahrar al-Sham-Miliz. Sie liefern sich mit den Extremisten von "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS) inzwischen häufig Auseinandersetzungen. ISIS ist vielen Syrern zu extrem und zu brutal.
Unter den Kämpfern in Syrien sind einige Islamisten wie dieser Mann in Aleppo. Doch sie haben alle sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie unter Islamismus verstehen. Die Radikalsten sind die Kämpfer von "Islamischer Staat im Irak und Syrien". Sie fordern einen Gottesstaat über die Grenzen Syriens hinweg und eine wortwörtliche Anwendung der islamischen Gesetzgebung.
Diese Männer sind Mitglieder einer neugegründeten islamistischen Miliz und gehören nicht zu "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS). Es gibt in Syrien inzwischen eine Vielzahl verschiedener Gruppen. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Bisher ist es den Extremisten von ISIS gelungen, ihren Einfluss auszuweiten. Nun wollen sich die anderen syrischen Rebellengruppen gegen die Extremisten verbünden und diese wieder zurückdrängen.