Ukraine Proteste von Regierungsgegnern
Demonstration in Kiew: Kanzlerin Merkel warnte Präsident Janukowitsch vor dem Einsatz von Gewalt.
Barrikaden auf dem Unabhängigkeitsplatz: Tausende Demonstranten verbrachten die Nacht in Zelten. Sie forderten in Kiew den Rücktritt von Janukowitsch sowie einen Westkurs ihres Landes.
Protest in der Stadtverwaltung: Hunderte Protestierende hielten weiter die Gewerkschaftszentrale und das Rathaus in Kiew besetzt. Die Polizei rief sie auf, die Gebäude unverzüglich zu räumen.
Mit dem Megaphon vorm Rathaus: Oppositionsanhänger forderten ebenso den Rücktritt von Ministerpräsident Nikolai Asarow, dem engen Vertrauten von Staatschef Wiktor Janukowitsch.
Mit Musik gegen die Regierung: Der Protest innerhalb der Behörden verlief zumeist friedlich.
Gewaltsames Vorgehen auf der Straße: Mit Gas und Schlagketten griffen die Demonstranten dagegen draußen an. "Nieder mit der Gang", riefen die Demonstranten.
Steinewerfer gegen Tränengas: Gegen die Demonstranten, die am Sonntag gewaltsam versuchten, Ministerien zu stürmen, ging die Polizei mit Tränengas und Blendgranaten vor.
"Revolution!": Bei den Zusammenstößen von Randalierern und Polizei wurden mindestens 165 Menschen verletzt, wie ukrainische Behörden mitteilten.
Botschaft in Schwarz: "Freiheit" sprühte dieser Demonstrant am Sonntag, dem dritten Demo-Tag in Folge, auf den Metallzaun, den die Polizisten rund um den Präsidentenpalast gezogen haben.
Boxweltmeister Vitali Klitschko: Der Oppositionspolitiker führte den Demonstrationszug am Sonntag an. Er wirft der Regierung vor, der Ukraine den Traum von der europäischen Integration gestohlen zu haben.
Die Reihen fest geschlossen: Die Oppositionellen widersetzen sich einem Gerichtsurteil, das Demonstrationen auf dem Unabhängigkeitsplatz untersagte.
In die Europa-Flagge gehüllt: In den Protestzug am Sonntag mischten sich auch viele ältere Menschen und Familien mit Kindern.
Abgeschirmt: Zunächst riegelte die Polizei den zentralen Platz ab. Doch die Demonstranten setzten sich durch.
Ausharren in der kalten Nacht: Rund tausend Demonstranten hielten in der Nacht zum Sonntag in der Kiewer Innenstadt Wache.
Spuren der Nacht: Die Polizei hatte im Morgengrauen gewaltsam eine Demonstration von Europa-Befürwortern aufgelöst.
Gewaltsames Ende: Spezialeinheiten der Polizei stürmten am frühen Samstagmorgen den zentralen Unabhängigkeitsplatz der ukrainischen Hauptstadt.
Brutaler Einsatz: Regierungsgegner berichten zudem von Dutzenden Verletzten. Die Beamten hätten Schlagstöcke eingesetzt, hieß es.
Opfer des Polizeieinsatzes: Im Bild ist ein verletzter Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters zu sehen.
Abkommen gescheitert: Nach jahrelangen Verhandlungen hatte der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch einen Assoziierungspakt mit der EU platzen lassen.