Fotostrecke: Putin geht auf Tauchstation - DER SPIEGEL
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Russischer Präsident Putin, der Taucher

Wladimir Putin präsentiert sich wieder als Action-Präsident. Dieses Mal schicken ihn seine Strategen ins Meer - 60 Meter tief tauchte der russische Staatschef in einem Mini-U-Boot, um ein Schiffswrack am Meeresboden zu besichtigen.
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Wladimir Putin schaut etwas skeptisch in seinem Mini-U-Boot. Der russische Präsident inszenierte sich einmal mehr als Abenteurer - dieses Mal als Wracktaucher im Finnischen Meerbusen.

Foto: AFP/ RIA Novosti
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Hier lächelt der Staatschef hinter dem Fenster der Unterseekapsel. 60 Meter tief tauchte Putin - bis zum Meeresgrund.

Foto: AFP/ RIA Novosti
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Das Mini-U-Boot von der Seite. In der Kapsel inspizierte Putin das Wrack der "Oleg". Das Schiff der russischen Marine war 1869 gesunken.

Foto: Alexei Nikolsky/ AP/dpa
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Hier steigt der Präsident, ganz leger in Jeans und schwarzer Sportjacke, in die kleine Kapsel.

Foto: AFP/ RIA Novosti
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Vorher ließ er sich noch einen Lagebericht geben.

Foto: Alexei Nikolsky/ dpa
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Nach seinem Tauchgang meldete der Präsident, ganz Fachmann: Das Wrack liege auf der Seite und sei in "exzellentem Zustand, man kann den Namen des Schiffs gut erkennen."

Foto: AFP/ RIA Novosti
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Der Präsident wieder an Bord des russischen Forschungsschiffs: Er wird von Journalisten umringt.

Foto: Alexei Nikolsky/ dpa
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Da ist er wieder: Wladimir Putin legte auf dem Weg zu einem Gipfel in Wladiwostok einen Zwischenstopp am Polarkreis ein. Dort hatte er eine Mission zu erfüllen, auf die sich der russische Präsident laut Bekunden des Kreml anderthalb Jahre gewissenhaft vorbereitet hat: die Rettung einer vom Aussterben bedrohten Kranich-Art.

Foto: DPA/ Kremlin
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Kurz vor dem Abheben: Auf einer Wiese, 2000 Kilometer nordöstlich von Moskau, zog Putin einen weißen Overall an und stülpte die schwarze Fliegerbrille über.

Foto: DPA/ Kremlin
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Präsident in luftiger Höhe: Dann schwang er sich in den Sitz eines Ultraleichtfliegers. Ganz "nebenbei" entstanden neue Bilder des selbsternannten Naturburschen Putin, die seine PR-Abteilung fleißig verbreitet.

Foto: REUTERS/ Kremlin
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Putin, das Leittier: An dem Flieger befanden sich Lautsprecher, aus denen krächzende Laute erschallten, als kämen sie von einem Kranichmuttertier.

Foto: REUTERS/ Krmelin
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Fachsimpeln am Lagerfeuer: Putin suchte im Camp das Gespräch mit Vogelkundlern.

Foto: AP/ Presidential Press Service
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Putins Ausflüge in die schier endlose russische Wildnis sind legendär - ebenso wie die Bilder, die bei den Trips entstehen. Wann immer der Politiker sein Image aufpolieren will, greift er auf die altbekannten Macho-Posen zurück: Im Nordmeer half er 2010 bei einem Forschungsprojekt über Wale.

Foto: Alexei Druzhinin/ AP
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Per Armbrust sollte er einen Pfeil auf einen Grauwal schießen, um dem Tier Hautproben entnehmen zu können. Bei unruhiger See brauchte Putin vier Versuche, um einen Treffer zu landen.

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Natürlich waren Reporter zu Putins Inszenierung geladen. Auf die Frage, warum er an der Aktion teilgenommen habe, antwortete der damalige Regierungschef: "Ich liebe die Natur."

Foto: Alexei Druzhinin/ AP
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Auch unter Wasser ist Putin in seinem Element: Im August 2010 fischte der Premier zwei beschädigte Amphoren aus dem Asowschen Meer, mehr als 1100 Kilometer südlich von Moskau. Dass die Bruchstücke dort offensichtlich für den Politiker platziert wurden, räumte sein Sprecher später ein - und amüsierte sich über die Leichtgläubigkeit seiner Zeitgenossen.

Foto: DPA / RIA Novosti
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Es waren bei weitem nicht die einzigen Outdoor-Bilder Putins aus dem Sommer 2010. Nur zwei Wochen nach der Amphoren-Affäre besuchte er ein Naturschutzgebiet in Kamtschatka.

Foto: ALEXEY DRUZHININ/ AFP
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Unerschrocken steuerte Putin das Boot dicht an Bären vorbei - und bediente damit wieder einmal das Macho-Image, das er in seiner Karriere schon oft zu nutzen versuchte.

Foto: ALEXEY DRUZHININ/ AFP
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So auch während der Waldbrände 2010 südöstlich von Moskau, als der Regierungschef persönlich ein Löschflugzeug steuerte.

Foto: Alexei Nikolsky/ AP
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Putin, wie er sich am liebsten sieht: als harter Naturbursche. Hier auf einem Baum im sibirischen Sommer 2009.

Foto: RIA NOVOSTI/ REUTERS
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Im August 2007 ging Putin mit Prinz Albert II. von Monaco in der Nähe der mongolischen Grenze fischen. Mit Erfolg - wie diese Aufnahme zeigt.

Foto: AFP/ RIA NOVOSTI
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Ein paar Tage später ließ er sich noch einmal allein ablichten. Es entstanden seine wohl bekanntesten Naturbilder. Putin oben ohne beim Angeln und...

Foto: A2800 epa Dmitry Astakhov POOL/ dpa
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...mit großem Gewehr auf der Jagd.

Foto: AFP/ RIA NOVOSTI/ KREMLIN POOL/ DMITRY ASTAKHOV
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Die Bilder mit nacktem Oberkörper kamen offenbar so gut an, dass er zwei Jahre später, im August 2009, erneut nach Sibirien reiste - und oben ohne auf einem Pferd posierte.

Foto: Ria Novosti / REUTERS
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Selbst vor den Tiefen des Baikalsees schreckte Putin nicht zurück. Im August 2009 tauchte er in einem Mini-U-Boot ab.

Foto: REUTERS/ RIA Novosti
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Immer gut kommt auch wildes Getier: Mit einem Betäubungspfeil setzte Putin 2008 einen Tiger außer Gefecht, so dass dem Tier ein Peilsender zu Forschungszwecken angelegt werden konnte.

Foto: REUTERS/ RIA Nowosti
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Mit dem gleichen Auftrag - und Erfolg - ging Putin im April 2010 weit im Norden Russlands auf Eisbärpirsch.

Foto: RIA Novosti/ REUTERS
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Meistens hart, manchmal zart: Nicht immer gibt Putin bei seinen Aktionen den Macho. Manchmal - wenn auch selten - zeigt er sich ganz weich. So wie hier im Juni 2010, als er einem kleinen Elch die Flasche gibt.

Foto: Alexei Druzhinin/ AP
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