Fotostrecke Schlafen hinter Gittern
Hotel Möwenpick: Emmanuel Macron hat von seiner Unterkunft den kürzesten Weg zum Messegelände, wo der G20-Gipfel stattfindet. Der ehemalige Wasserturm im Schanzenpark ist von Polizeiautos umstellt, man hört Polizeihunde bellen. Die Zugangsstraße zum tiefer gelegenen Hoteleingang hat die Polizei gesperrt.
Grand Elysée: Chinas Premier Xi Jinping wohnt an der Rothenbaumchaussee. Um das gesamte Hotel ist ein Zaun gezogen, dahinter patrouillieren Polizisten. Etwa 50 Chinesen begrüßen Chinas Delegation mit Fahnen, Welcome-Bannern und einer Trommeleinlage.
Reichshof: Gleich neben dem Hotel nächtigen G20-Gegner im Schauspielhaus. Im Reichshof ist die Delegation aus Vietnam untergebracht. Auf Straßensperrungen wurde verzichtet, Polizei sichert das Gebäude.
Sofitel: Weniger entspannt geht es ein paar Hundert Meter weiter am Alten Wall zu. Das Hotel Sofitel hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu Gast und ist weiträumig abgeriegelt. Die Straße direkt vorm Hotel ist komplett gesperrt - auch für Fußgänger. Auch in den angrenzenden Straßen gibt es Polizeisperren.
Atlantic Kempinski: Das Traditionshaus an der Außenalster hat drei Regierungschefs zu Gast: Angela Merkel, Justin Trudeau aus Kanada und Narendra Modi aus Indien. Entsprechend gut ist das Hotel gesichert. Ein Zaun schirmt den Eingang ab. Ankommende Autos werden mit Hunden durchsucht, die vor Sprengstoff warnen können.
Park Hyatt: Das Hotel unweit des Hauptbahnhofs haben gleich drei Delegationen gebucht: Australien, Südkorea und Russland. Vor allem wegen Wladimir Putin ist das Sicherheitsniveau ähnlich hoch wie bei Erdogans Bleibe Sofitel. Die Bugenhagenstraße, in der das Hyatt liegt, ist vollständig abgeriegelt. Beide Zufahrten sind durch Polizisten gesichert.
Méridien: Vorm Hotel stehen zwar viele Polizeiautos, aber kein Zaun. Als Argentiniens Regierungschef Mauricio Macri ankommt, können Schaulustige nahe des Eingangs stehenbleiben. Im Méridien an der Außenalster soll auch Theresa May unterkommen.
Vier Jahreszeiten: Saudi-Arabien hat die Nobelherberge an der Binnenalster gebucht. Das Hotel hat eine saudische Fahne über dem Eingang gehisst. Extra Absperrungen gibt es hier aber keine. Das dürfte an der kurzfristigen Absage durch König Salman liegen. Er lässt sich auf dem G20-GTreffen durch einen Ex-Minister vertreten.