Fotostrecke Suff im Sozialismus
In kaum einem Land wurde so viel getrunken wie in der DDR. Der Ethnologe Thomas Kochan sucht in seinem Buch "Blauer Würger" eine Erklärung für den Durst der Ostler - und widerspricht dem gängigen Klischee: Die DDR-Bürger waren nicht etwa unglücklich - sie waren schlicht naiv in ihrem Trinkverhalten.
Einmal gehen wir zum Essen, und dann ziehst du so ein Gesicht: Speisesaal der Klubgaststätte Hoher Stein, Anklam, 1979
Foto: Zentralkonsum eG
Weinprobe vor Arbeiter- und Bauern-Wandmalerei: Werbefoto des Konsumverbandes aus den späten fünfziger Jahren
Foto: Zentralkonsum eG
Auch der Schneemann wollte mal ein rotes Näschen: Dia für den Einsatz im Kino-Vorprogramm der fünfziger Jahre, Schwerin
Foto: Zentralkonsum eG
Darf's noch ein Gläschen sein - oder schon alle platt? Ferienzentrum Moritzburg des Stahl- und Walzwerkes Riesa, 1968
Foto: Archiv Jürgen Hartwig
Nüchtern, wie die Staatsführung den DDR-Bürger gerne gesehen hätte: Autor Thomas Kochan bei der Buchpräsentation im eigenen Schnapsladen
Foto: Barbara Bollwahn
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