Fotostrecke Torjäger ohne Fortune
Kuranyi wechselte 1997 vom Club Las Promesas Panama zum VfB Stuttgart. Zunächst wurde Kuranyi dort in der Jugend ausgebildet, 2001 gab er sein Debüt im Kader der Schwaben.
Kuranyi wurde zum Glücksfall für den VfB Stuttgart. In 99 Bundesligaspielen erzielte er 40 Treffer.
Eines seiner besten Spiele machte der damals 21-Jährige im Oktober 2003: Damals schlug Stuttgart den englischen Meister Manchester United 2:1. Kuranyi selbst steuerte einen Treffer bei.
Diese Leistungen registrierte auch der damalige Bundestrainer Rudi Völler. Deshalb berief er ihn erstmals im März 2003 in die Nationalmannschaft. Beim 1:1 gegen Island traf Kuranyi allerdings nicht.
Bei der Europameisterschaft war Kuranyi ebenso dabei wie beim Confederations Cup 2005, als er gegen Argentinien traf (Mitte). Für die Weltmeisterschaft in Deutschland ein Jahr später wurde der gebürtige Brasilianer allerdings nicht nominiert. Jürgen Klinsmann zog ihm David Odonkor vor.
2005 ging es zum FC Schalke 04. Obwohl Kuranyi in jeder Spielzeit mindestens zehn Tore für die Gelsenkirchener erzielte, hatte er bei den Fans von S04 lange Zeit einen schweren Stand.
Erst unter Trainer Felix Magath und in seiner besten Saison für Schalke schlossen ihn die Anhänger ins Herz. Magath wusste, wie er mit Kuranyi umzugehen hatte, schließlich hatte er ihn bereits drei Jahre in Stuttgart trainiert. Mit 111 Toren steht Kevin Kuranyi auf Platz 37 der ewigen Bundesliga-Torjägerliste.
Immerhin kann sich Kuranyis persönliche Bilanz sehen lassen: In 150 Pflichtspielen erzielte er 56 Tore, 23 weitere konnte er vorlegen. Nun sucht der 33-Jährige in Deutschland einen neuen Verein.