Fotowettbewerb: Orte mit Geschichte(n) - DER SPIEGEL
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Fotowettbewerb Orte mit Geschichte(n)

Wem gelingt das beste Foto eines historischen Ortes? Die Aufgabe ist nicht ganz einfach - denn viele sind schon aus jeder Perspektive aufgenommen worden. Hier sind die Gewinner eines Wettbewerbs.
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Mont-Saint-Michel: Im Frühjahr fotografierte Daniel Burton die ikonische Insel vor der Nordwestküste Frankreichs und bezog die mäandernden Wasserflächen auf dem Festland mit ein. Damit gewann er den Titel "Historic Photographer oft the Year" bei einem Fotowettbewerb , der von der britischen Reiseführer-Plattform Trip Historic ausgerufen wurde.

Foto: Daniel Burton/ Historic Photographer of the Year
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Unterstützt wurde der Wettbewerb für Profis und Amateure auch von der Denkmalbehörde Historic England - vergeben wurde daher auch ein Preis für einen englischen geschichtsträchtigen Ort. Hier zeigt Mark Edwards die Red-Sands-Seefestungen in der Thames-Mündung, die im Zweiten Weltkrieg der Flugabwehr deutscher Bomber dienten und London vor Angriffen aus der Luft schützen sollten.

Foto: Mark Edwards/ Historic Photographer of the Year
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Steinkreis von Callanish: Der Preis für den prähistorischen Ort geht an David Ross. Er war bei Sonnenuntergang auf der Insel Lewis, positionierte sich an den größten bisher bekannten Steinformation der Megalithkultur in Großbritannien - und schwämt: "Es war ein magischer Augenblick und einer, den ich immer bewahren werde."

Foto: David Ross/ Historic Photographer of the Year
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David Lyon besuchte die Ruinen des Baaltempels im syrischen Palmyra und gelangte mit dieser Aufnahme auf die Shortlist des Wettbewerbs. Dies ist inzwischen auch ein historisches Foto, denn im August 2015 wurde der Tempel von der Terrororganisation IS gesprengt. Übrig blieb nur die Außenmauer.

Foto: David Lyon/ Historic Photographer of the Year
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Brückenruine in Brighton: Der West Pier wurde 1866 gebaut und ist das Wahrzeichen des britischen Seeorts - obwohl nur noch Reste der ikonischen Seebrücke übrig sind. Ben Nazarko fing diese Stimmung am Ärmelkanal ein.

Foto: Ben Nazarko/ Historic Photographer of the Year
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Walfängerhütte auf Spitzbergen: Walknochen liegen vor dem kleinen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, als vor allem Briten und Holländer hier die Meeressäuger wegen ihres Blubbers und Öls jagten. Der Ort ist sehr fragil und ist nun ein geschütztes Denkmal. Chris Dobbs war dort.

Foto: Chris Dobbs/ Historic Photographer of the Year
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Blick von Antigua auf den Vulkan Agua: Der Ort in Guatemala wurde 1534 von spanischen Kolonialisten gegründet und im 18. Jahrhundert durch Erdbeben zerstört. Die Ruinen sind seit 1944 ein nationales Denkmal - und beliebt bei Touristen und Fotografen wie Daniel Burton.

Foto: Daniel Burton/ Historic Photographer of the Year
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Ukrainische Geisterstadt Pripyat: 30 Jahre nach der Reaktorexplosion im Kernkraftwerk Tschernobyl fotografierte Dave Searl dieses verlassene Haus. In dem Ort lebten einst fast 50.000 Arbeiter und ihre Familienangehörigen.

Foto: Dave Searl/ Historic Photographer of the Year
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Whitley Court in Worcestershire: "Aufgenommen an einem dieser Wintertage, an denen der Himmel blau ist, aber die Kälte bis auf die Knochen geht", schreibt der Fotograf Andrew Moore. Das georgianische Herrenhaus entstand im 18. Jahrhundert, brannte aber in den Dreißigerjahren zum Teil ab.

Foto: Andrew Moore/ Historic Photographer of the Year
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Die längste hölzerne Rolltreppe der Welt: In Newcastle Upon Tyne befindet sich dieser Superlativ in einem Fußgänger- und Radfahrertunnel, der zurzeit geschlossen ist. George Ledger ist zur Rekordtreppe vorgedrungen.

Foto: George Ledger/ Historic Photographer of the Year
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Buddha mit Ausblick: Die Skulptur sitzt auf dem größten buddhistischen Monument der Welt - dem Unesco-geschützten Borobodur-Tempel auf Java in Indonesien. Sirsendu Gayen hat diese Wolkenstimmung fotografiert.

Foto: Sirsendu Gayen/ Historic Photographer of the Year
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?