Schiffsunglück Kampf um die Matrosen der "Golden Ray"
Vor dem Hafen der Stadt Brunswick im US-Bundesstaat Georgia können die Hilfskräfte einen Erfolg bei der Rettung der verbliebenen Crewmitglieder der "Golden Ray" vermelden.
Nach dem Kentern des 200 Meter langen Frachters vor der Südostküste der USA sind alle vier eingeschlossenen Matrosen befreit worden.
Nach der Havarie hatte das südkoreanische Außenministerium mitgeteilt, es handele sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder.
Am Montag hatte die US-Küstenwache zunächst mitgeteilt, dass die vier gefunden worden seien und lebten. Dann begann die Bergungsaktion. Einsatzkräfte bohrten zunächst ein Loch in den Rumpf des Frachters, um die Eingeschlossenen mit Wasser und Essen zu versorgen. Zwei von ihnen wurde nach bisherigem Stand auch durch dieses Loch aus ihrer misslichen Lage befreit.
Eine Bedrohung für die Umwelt geht von dem gekenterten Schiff laut den Behörden vor Ort derzeit nicht aus. Trotzdem seien entsprechende Ablaufpläne in Kraft gesetzt worden. Schaulustige zog das Schiffsunglück dennoch an - auch wenn sich dieses Duo mehr für seine Telefone zu interessieren scheint.