Franck Sorbier Vom Entwurf zum Haute-Couture-Kleid
Der französische Modedesigner Franck Sorbier zeichnet die Frühjahrskollektion für 2017 in seinem Pariser Atelier.
Sorbier ist einer der letzten französischen Couturiers, der von der Skizze bis zum fertigen Kleid alles selbst macht.
Skizzen für die aktuelle Haute-Couture-Frühjahrskollektion von Franck Sorbier. Grundlage für die Kleider sind Textildruckvorlagen aus dem 19. Jahrhundert.
Franck Sorbier und seine Frau Isabelle Tartiere Sorbier betrachten die aktuellen Entwürfe in ihrem Studio.
Die filigranen Applikationen werden alle von Hand aufgenäht.
Was später federleicht aussieht, ist das Ergebnis von viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Arbeitszeit.
Der Meister legt aber auch selbst Hand an. Meistens mit dabei: sein Sittich "Lady"
Letzte Feinarbeiten an der Büste. Die Kleider werden zwar im Entstehungsprozess mehrmals von Mannequins angezogen und vorgeführt, meistens arbeiten die Designer aber mit Kleiderständern.
Eine Näherin legt mithilfe von Stecknadeln das Grundmuster für das Bustier. "Durchschlagen" nennt der Fachmann das.
Franck Sorbier macht die Kleider fertig für den Transport zur Modenschau in einem alten Pariser Theater.
Noch wenige Minuten bis zum Auftritt. Spätestens jetzt muss alles sitzen, nicht nur das Kleid, auch die Haare und das Makeup.
Franck Sorbier wirft einen letzten prüfenden Blick auf seine Models und vor allem seine Kleider. Sorbier ist bekannt für extravagante, handbemalte Roben.
Auf dem Weg zum Laufsteg: Die Models wurden zu Beginn in Papierbahnen eingehüllt, die sie sich später in einer tänzerischen Performance vom Leib rissen.
Die Kollektion wurde in Kooperation mit dem Museum für Textildruck in Mülhausen konzipiert. Als Inspiration dienten Papier und Blumen.
Bis zur Vorstellung der Frühjahrskollektion in Paris arbeiteten Sorbier und sein Atelier seit Oktober quasi rund um die Uhr.
Nach zehn Minuten ist alles vorbei. Das Publikum spendet Applaus für den Designer und seine Kollektion. Anschließend erholen sich Franck Sorbier und sein Team ein wenig von den Strapazen der vergangenen Monate. Dann geht es an die Arbeit für die Herbstmode.