Hochhäuser Überdimensionaler Schnickschnack
Der deutsche Fotograf Frank Herfort reiste vier Jahre durch die Länder der ehemaligen Sowjetunion, um Wolkenkratzer zu fotografieren. Hier die Northern Lights Towers in Kasachstan.
Zuächst fotografierte Herfort die Gebäude einfach nur so für sich, weil sie ihm so mächtig erschienen und sich so sehr von westlicher Architektur unterschieden. Hier der Wolkenkratzer Aliye Parusa in Moskau - eins von Herforts Lieblingsgebäuden.
Nach zwei Jahren wusste Herfort: Aus seinen Fotografien könnte er einen Bildband machen. Nun ist "Imperial Pomp. Post-Soviet High-Rise" entstanden. Hier das Gebäude Lazurny Kvartal in Astana.
Der Fotograf wunderte sich über die gläsernen bunten Fassaden, die Goldtöne, das orientalische Design, wie etwa bei den Türmen dieses Ministeriumgebäudes in Astana.
Viele Wolkenkratzer, hier der Chelyabinsk City Tower, stehen vereinzelt auf Plätzen und lassen die Menschen aussehen wie winzige Existenzen.
Herfort konnte manchmal nicht glauben, dass die Gebäude, die da vor ihm standen, erst in den vergangenen fünfzehn Jahren entstanden sind.
Die vier baugleichen Türme stehen im Grand Park in Moskau.
In Astana, der Haupststadt von Kasachstan nahm Herfort den Bajterek Tower auf. Bevor er die Bilder machte, fuhr der Fotograf mehrmals zu den Häusern, um herauszufinden, wann die Sonne am besten für das Bild stehen würde.
Rund wie eine Schnecke: Gebäude in Astana.
Sitz der staatlichen kasachischen Öl- und Gasgesellschaft in Astana. Vielleicht wollten größenwahnsinnige Städteplaner mit den riesigen Gebäuden etwas kompensieren?
Schwarzweiß-Architektur: Der Linkor Tower in Moskau.
Bunte Platten, die sich in den Himmel schieben: Zentrale Konzerthalle in Astana, Kasachstan.