Frankreich-Wahl Der Kampf um den Élysée
Wahlunterlagen der französischen Präsidentschaftskandidaten. Nur die beiden Bestplatzierten schaffen es in die Stichwahl.
Der radikal-linke Jean-Luc Mélenchon mit einer Anhängerin beim Selfie in Lons-le-Saunier im Osten Frankreichs: Er verspricht ein 100-Milliarden-Investitionsprogramm und massive Lohnerhöhungen.
Ex-Premier François Fillon, der durch Affären angeschlagene Kandidat der Republikaner, empfiehlt sich dennoch als erfahrener Staatsmann.
Der unabhängige Emmanuel Macron präsentiert sich den Wählern in Frankreich als einziger proeuropäisch.
Die Rechtspopulistin Marine Le Pen vom Front National dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit die Stichwahl erreichen. Sie wirbt mit einem Rückzug aus EU, Euro und Nato.
Wer wird sein Nachfolger? Der Sozialist François Hollande, angetreten als "normaler Präsident", tritt nicht wieder an. Er enttäuschte durch seine ökonomische Negativbilanz.
Sein Vorgänger Nicolas Sarkozy hatte die Franzosen mit seinem Regierungsstil und seinen Affären gegen sich aufgebracht.