Frankreichs Skandalminister: Fliegen zum Freundschaftspreis - DER SPIEGEL
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Frankreichs Skandalminister Fliegen zum Freundschaftspreis

Peinlicher Ausflüge, schlechte Ausreden: Frankreichs Außenministerin Alliot-Marie ließ sich im Jet eines befreundeten Unternehmers nach Tunesien fliegen. Premier Fillon reiste nach Ägypten, auf Kosten von Husni Mubarak. Präsident Sarkozy schäumt - aber nur leise. Auch er entspannt gerne mal zum Nulltarif.
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Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie nutzte den Privatjet eines tunesischen Geschäftsmanns, der als Freund des gestürzten Diktators Zine al-Abidine Ben Ali gilt - die Politikerin wird dafür heftig kritisiert. Alliot-Marie verteidigt sich: "Wenn ich in Urlaub bin, bin ich nicht Außenministerin."

Foto: PATRICK KOVARIK/ AFP
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Auch Regierungschef François Fillon reiste gratis - im Weihnachtsurlaub in Ägypten. Die Kosten für die Sightseeing-Trips übernahm Ägyptens Noch-Staatschef Mubarak, besser: der ägyptische Steuerzahler.

Foto: PHILIPPE DESMAZES/ AFP
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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist verärgert über die gesponserten Reisen von Fillon und Alliot-Marie - und sorgt sich um das Image seiner Regierung: "Diese Affäre wird in der Öffentlichkeit für Schaden sorgen."

Foto: Philippe Wojazer/ AP
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Dabei sorgte Sarkozy selbst für Schlagzeilen, als er 2007 nach seinem Wahlsieg Erholung auf der Mittelmeerinsel Malta suchte - damals ließ er sich von einem befreundeten Geschäftsmann auf dessen noble Yacht einladen.

Foto: LINO AZZOPARDI/ AP
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