Frau Gerolds Garten - DER SPIEGEL
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Frau Gerolds Garten in Zürich Kunstwerk aus Schiffscontainern

Eine grüne Insel in der Stadt, gebaut aus Containern: Klingt widersprüchlich, ist in Zürich aber ein großer Erfolg. Dort hat eine Deutsche ein Restaurant, Designer-Shops und ein Gemüse-Idyll in einer mobilen Location vereint - willkommen in "Frau Gerolds Garten".
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Frau Gerolds Garten: Am Rand des Kreises 5 in Zürich-West hat im September 2012 ein Biergarten mit Shopmeile eröffnet.

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Eingang mit Orientierungskarte: Die Shops sind in Baucontainern untergebracht

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Katja Weber (l.) und Vania Kukleta (r.): Die beiden Designerinnen veranstalten seit fünf Jahren den Montagsmarkt in Zürich. Weber hat das Konzept für Frau Gerolds Garten entwickelt, umgesetzt hat sie es mit ihren Partnern aus der Zürcher Gastronomieszene.

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Blick vom Turm des Taschen-Shops Freitag: Aus übereinandergestapelten Schiffscontainern bestehen die Bars und Küche, ein pastellfarbenes Zirkuszelt überdacht zum Teil die Bierbankgarnituren.

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Grüne Idylle vor Schiffscontainern: Provisorisch aufgestellte Container, originelles Design und so etwas wie Urban Gardening - dies sind Zutaten, die Projekte in Metropolen weltweit erfolgreich machen.

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Blick aus einem Shop: Die Shop-Inhaber bieten Design und Mode abseits des Mainstream zu entsprechenden Preisen.

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Panoramablick an einem Samstagabend: Die Zürcher Künstlerin Sarah Parsons hat die Wand des Nachbargebäudes gestaltet. Geplant ist, dass andere Maler das Kunstwerk im Laufe der Jahre erweitern oder übermalen.

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Musikband im Geroldsgarten: Hipster und Banker, Touristen und Zürcher trinken ihr Bier und lauschen den Klängen.

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Unkenteich am Bahngleis: Das Grünflächenamt von Zürich hat Frau Gerolds Garten unterstützt.

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Calendula-Blüten unterm Küchenschild: Der Gerolds-Garten hat einen Hippie-Touch in das Hochhausviertel gebracht.

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Toiletten mit Monster: Fünf Jahre gilt der Mietvertrag für das Gelände - die Bauten und der Garten mussten daher mobil konzipiert werden.

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Bierbänke und Holzkastenbeete: Am Eingang ragt der achtstöckige Turm der Zürcher Taschenfirma Freitag in den Himmel. Das Konstrukt steht schon seit einigen Jahren dort - der Gerolds-Garten passt sich an.

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Betonbrücke beim Bahnhof Hardtbrücke: Das Industriequartier ist seit Ende der Neunziger entwickelt worden. Heute ragen hier viele Neubauten in die Höhe, auch das höchste Gebäude der Schweiz, der Prime Tower.

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Künstler Alex Zwalen: Der 55-Jährige hat vor 17 Jahren sein Atelier im Industriequartier eröffnet - in der Nähe von Frau Gerolds Garten.

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Boxpark in London: Die Pop-up-Mall ist ein Vorbild für den Frau Gerolds Garten und besteht aus 61 schwarzen Schiffscontainern. Kurzes Bleiben und wenig Pacht für die Shop-Inhaber ist die Idee dahinter.

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Salat im Einkaufswagen: In Zürich gibt es ein paar gemeinnützige Gartenprojekte - wie der Brauergarten hinter der Langstraße. Ihr Kennzeichen ist, dass sie schnell wieder abbaubar sind und Brachen begrünen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?