Frauen auf Indiens Straßen - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Diese Straßen gehören auch uns!

In Indien bleiben Frauen viele Bereiche des öffentlichen Lebens verwehrt: "zu gefährlich". Eine Bewegung von Studentinnen will sich diesen Raum zurückerobern - nachts auf den Straßen von Neu-Delhi.
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Studentinnen demonstrieren in Neu-Delhi gegen Diskriminierung. Die gängige Meinung in Indien lautet: Frauen gehören abends und nachts nicht auf die Straße. Eine Gruppe junger Frauen hingegen findet: Doch - und zwar am besten in Gruppen, denn so sind wir stark.

Foto: Mansi Thapliyak/ UNI SPIEGEL
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Shreya und Manjari (links) stehen abends an einem Teestand in der Hauptstadt Neu-Delhi, trinken klebrigen Milchtee und rauchen Marlboro Lights - das bedeutet für sie Freiheit.

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Manjari, 21, in ihrem Zimmer im Studentenwohnheim: Wenn es dunkel wird, müssen die Frauen zurück sein - sonst fliegen sie raus.

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An ihre Schranktür hat Manjari eine Wunschliste gehängt - von Dingen, die sie noch machen will. Auf Platz 1: Bergsteigen.

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Manjaris Mitbewohnerin Shreya ist auch Teil der weiblichen Protestform des "Abhängens". Die Idee: Wenn mehr Frauen auf den Straßen sind, auch abends, dann werden die Straßen automatisch sicherer.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?