Sieg gegen Stuttgart Freiburgs fünfter Streich
Freudige Begrüßung im Breisgau: Christian Streich und Bruno Labbadia herzten sich vor dem Anpfiff geradezu innig.
Die erste Halbzeit dominierten die Gastgeber. Cédric Makiadi vergab die erste gute Gelegenheit für Freiburg, als er nach einer Ecke knapp am Tor vorbei köpfte.
In der 22. Minute machte es Jan Rosenthal besser. Der Mittelfeldspieler zog aus rund 20 Metern ab und traf ins linke untere Ecke.
Der Jubel bei Rosenthal fiel verhalten aus - dabei ist er in Topform. Bereits vor einer Woche hatte er beim 2:1-Sieg in Hannover getroffen.
Stuttgarts Labbadia fand das alles natürlich gar nicht mehr lustig. Seine Mannschaft war in der ersten Hälfte klar unterlegen.
Entsprechend deutlich dürften seine Worte in der Pause ausgefallen sein. Nach dem Seitenwechsel hatte Shinji Okazaki die große Chance zum Ausgleich. Der Japaner konnte einer Hereingabe von Christian Gentner aber nicht kontrollieren.
Doch bis auf eine kurze Drangphase brachte der VfB nicht viel zustande. Hier diskutiert Cristian Molinaro entnervt mit Schiedsrichter Tobias Welz. Molinaros Weitschuss aus Rund 30 Metern war noch eines der Offensiv-Highlights der Gäste.
Und gerade, als man angesichts der schwachen Chancenverwertung des Sport-Clubs um Max Kruse noch mit einem Remis rechnen durfte, legten die Gastgeber nach.
Nach einem hohen Ball landete das Leder bei Pavel Krmas, der aus kurzer Distanz das 2:0 erzielte. Kruse erhöhte dann sogar noch auf 3:0.