Freiburgs Torhüter Oh Mann, Baumann!
Was will man da machen? Ratlos verfolgte Freiburgs Trainer Christian Streich die letzten Minuten der Partie zwischen dem Sport-Club und dem Hamburger SV. Nach drei Patzern von Torhüter Oliver Baumann musste sich Freiburg 0:3 (0:1) geschlagen geben.
Den ersten Aussetzer leistete sich Baumann beim Versuch, einen langen Ball vor dem eigenen Strafraum abzufangen. Es blieb beim Versuch. Der Ball sprang über den SC-Keeper hinweg, und Hamburgs Maximilian Beister musste nur noch ins leere Tor einschieben (37.).
Anschließens ließ sich Beister für seinen Führungstreffer feiern. Teamkollege Rafael van der Vaart konnte sich ein Lachen ob des kuriosen Treffers nicht verkneifen.
In der zweiten Halbzeit dann der nächste Patzer. Wieder stellte sich Baumann beim Herauslaufen alles andere als geschickt an. Eigentlich hatte er den Ball schon in den Händen, ließ ihn dann aber doch wieder fallen.
Nutznießer dieses Mal: Pierre-Michel Lasogga (r.). Ohne große Mühe schob der HSV-Stürmer den Ball ins leere Tor (47.).
Damit aber immer noch nicht genug: Auch beim dritten Hamburger Treffer durch Rafael van der Vaart machte Baumann keine gute Figur.
Einen 20-Meter-Schuss von Beister ließ er vor die Füße von van der Vaart prallen, der sich bedankte und locker zum 3:0-Endstand traf.
Nach der Partie war Baumann fassungslos. "Das war ein Scheißspiel. Leck mich am Arsch, wie sieht das aus?", sagte er.
Sogar der Gegner tröstete ihn - hier Pierre-Michel Lasogga. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Rafeal van der Vaart: "Das war für ihn wirklich peinlich."