Freihandelszone Shanghai - DER SPIEGEL
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Freihandelszone Shanghai "Es ist nicht schwer, in China reich zu werden"

Erlaubt ist alles, was nicht verboten ist: Dieses Prinzip soll in der neuen Freihandelszone von Shanghai gelten. Bislang war es in China eher umgekehrt. Ein Textilunternehmer aus Wenzhou gehört zu den Ersten, die sich für die neuen Freiheiten begeistern.
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Mittlerweile treibt die Führung in Peking die Angst vor dem Ende von Wachstumswunders um. Deshalb entschied die Regierung in diesem Sommer, mehr fremdes Kapital ins Land fließen zu lassen - nur ein bisschen, nur zur Probe, nur in Shanghai.

Foto: Bernhard Zand / SPIEGEL
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Deshalb wurde in Shanghai die "China Pilot Free Trade Zone" eröffnet.

Foto: CARLOS BARRIA/ Reuters
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Bislang gilt in China für alles, was mit fremdem Kapital zu tun hat: Was nicht erlaubt ist, ist verboten. In der neuen Freihandelszone gilt das Prinzip: Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

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Gleich neben der Registratur der Freihandelszone hat ein erstes Fünf-Sterne-Hotel aufgemacht, aus dem 50. Stock ist zu erkennen, wie ernst es Shanghai mit dem Freihandel meint: Bis zu den Kaimauern hinunter erstrecken sich Büro- und Lagerhäuser, eine neue U-Bahn-Linie wurde gebaut, und auf den noch leeren Parzellen werden bereits die Fundamente für weitere Wolkenkratzer betoniert.

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Chen Jianguang, 49, stammt aus der Kleinunternehmer-Stadt Wenzhou, von der aus die Chinesen einst aufbrachen, um mit günstigen Schuhen, T-Shirts und Unterhosen den Weltmarkt zu erobern. Er ist einer der Ersten, die sich für die Geschäftsmöglichkeiten in der neuen Freihandelszone interessieren.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?