Fremd und vertraut Der deutsche Osten
Der Bildungsgrad der Ostdeutschen wird häufig unterschätzt. Dabei sind ihre Fähigkeiten beispielsweise beim korrekten Einsatz von Pronominaladverbien sogar überdurchschnittlich ausgeprägt.
Solidarität und Zusammengehörigkeitsgefühl sind nach wie vor Bestandteil der Lebensqualität in Ostdeutschland.
Naturgemäß ist die Produktivität im Osten niedriger als im Westen. Dafür sichern sich die Kollegen gegenseitig ab und verringern die Gefahr von Fehlentscheidungen am Arbeitsplatz.
Die Enttäuschung vieler ostdeutscher Frauen über ausbleibenden Kindersegen ist verständlich. Doch zum Willen, zur Reproduktion der Gesellschaft beizutragen, muss durch geeignete Weiterbildung aller Ostdeutschen nun das nötige Wissen hinzukommen.
Das Stadtbild im Osten hat sich gewandelt, kleine Schönheitsflecken werden geschickt kaschiert.
Selbst für die ostdeutsche Elite immer wieder ein Faszinosum: Papier, auf dem das eigene Gesicht zu sehen ist!
Trotz der insgesamt noch hohen Arbeitslosigkeit haben motivierte, gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Westen im Osten allerbeste Chancen für einen beruflichen Neuanfang.
Die Straßen im Osten werden immer sicherer. Ein wesentlicher Grund dafür ist ein zwar langsamer, aber stetiger Lernprozess des Auto fahrenden Bevölkerungsanteils.
Durch spezielle Motivationsprogramme versuchen immer mehr Ostdeutsche, sich allmorgendliches Aufstehen anzutrainieren. Erste Erfolge stimmen zuversichtlich.
Nicht zu unterschätzender Standortvorteil: Der extreme Männerüberschuss macht Ostdeutschland speziell für westdeutsche weibliche Singles attraktiv.