Friedensnobelpreis: Deutsche Preisträger und Nominierte - DER SPIEGEL
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Friedensnobelpreis Deutsche Preisträger und Nominierte

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso will Altbundeskanzler Kohl für den Friedensnobelpreis vorschlagen. Fünf Landsleute wurden schon geehrt - von Brandt bis Stresemann.
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Der deutsche Publizist und Pazifist Carl von Ossietzky erhielt 1935 den Friedensnoblepreis. Die Übergabe seines Preises wurde jedoch zum Drama. Trotz der Mobilisierung der internationalen Öffentlichkeit scheute sich das Nobelpreiskomitee, den Preis an Ossietzky zu verleihen. Die nationalsozialistische Regierung hatte starken außenpolitischen Druck ausgeübt. Daraufhin wurde der Preis für 1935 an keinen anderen Kandidaten vergeben.

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Der Theologe, Arzt und Philosoph Albert Schweitzer gründete ein Tropenkrankenhaus in Lambaréné (Gabun) und erhielt dafür 1952 den Friedensnobelpreis.

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Er hat ihn zwar nicht erhalten, doch nominiert war er schon. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder stand im Jahr 2005 für seine strikte Ablehnung des Irak-Kriegs auf der Nominierungsliste für den Friedensnobelpreis.

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Willy Brandt ist der einzige deutsche Bundeskanzler, der bisher den Friedensnobelpreis erhalten hat. 1971 wurde er für seine Ostpolitik ausgezeichnet. Sollte Helmut Kohl nominiert werden, könnte er der zweite Bundeskanzler mit einem Friedensnobelpreis werden.

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Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann erhielt 1926 vor allem wegen seiner Verhandlungen zum Vertrag von Locarno den Friedensnobelpreis.

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