Wintersturm "Friederike" trifft Deutschland mit Wucht
Entwurzelter Baum in Düsseldorf-Kaiserswerth: Durch den Sturm "Friederike" kamen bisher mindestens drei Menschen ums Leben, mehrere wurden verletzt.
In Kirtorf (Hessen) warf der Sturm sogar einen Kran um.
Ein Baum ist in Voerde in Nordrhein-Westfalen auf eine Straße gekippt: Sturmtief "Friederike" hat vielerorts erhebliche Schäden angerichtet. In Emmerich am Niederrhein wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen.
Der Straßenverkehr kommt mancherorts fast zum Erliegen. Diese Lastwagen steckten bei Schwerin an einem Berg fest.
Dieser Baum in Dortmund hielt der Wucht von "Friederike" nicht stand.
Massive Windstöße warfen bei Kaarst einen Lastwagen um.
Auch auf der Autobahn 555 bei Bonn wurde ein Lkw umgeweht.
In der Düsseldorfer Fußgängerzone brach ein dicker Ast ab.
Ein umgestürzer Baum in Alpen-Veen in Nordrhein-Westfalen, den das Sturmtief "Friederike" aus dem Boden riss.
In Heinsberg warfen Windböen diesen Anhänger mit Werbeplakaten um.
Zum Wind kommt Schnee: Hier räumt ein Traktor am Feldberg in Baden-Württemberg eine Straße frei.
Schneefegen in Hamburg: Sturmtief "Friederike" macht sich deutlich bemerkbar. Ein herabstürzender Ast verletzte in der Stadt einen 17-Jährigen schwer.
Schnee vor der Haupt- und Realschule in Clausthal-Zellerfeld: In einigen Landkreisen der betroffenen Bundesländer, wie im Niedersächsischen Goslar, fällt der Schulunterricht wegen des Sturms vorsorglich aus.
Vielerorts ging für Bahnreisende nichts mehr: In mehreren Bundesländern wurde der Bahnverkehr komplett oder teilweise eingestellt - auch Niedersachsen war betroffen. Für diese Reisenden in Hannover hieß es: Warten.
Verlassene Bahnsteige am Feldberg in Baden-Württemberg. Der Bahnverkehr war vielerorts eingeschränkt.
In Baden-Württemberg stellte die Bahn etwa den Zugverkehr zwischen Titisee-Neustadt und Schluchsee vorsorglich ein.
Noch heftiger traf es Nordrhein-Westfalen, wo der gesamte Zugverkehr eingestellt wurde. Am Donnerstag fielen zudem Flüge an den Flughäfen Bremen und Hannover aus.
Absperrung am Kölner Dom: Es wird befürchtet, durch die Sturmböen könnten sich Fassadenteile lösen.