Friedliche Freakshow: Burning Man 2016 - DER SPIEGEL
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Millennial Hippies Die Gesichter des "Burning Man" 2016

Der "Burning Man" in der Wüste Nevadas gilt als wohl schrillstes Kunst- und Popfestival der Welt. Acht Tage treffen sich dort Hippies, kreative Tüftler, Visionäre und alle, die das gern wären - eine friedliche Freakshow.
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Hans alias "Special" aus New Jersey ist zum fünften Mal beim "Burning Man" und will einfach nur wild aussehen und auffallen. Sein Rock zeigt seine Wertschätzung für Cannabis, seine Ketten seine Vorliebe für Gold. Im richtigen Leben macht er Tattoos.

Foto: Gina Ramisch
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"Atticus Wolf" nennt sich dieser "Burner" mit seinem mittelalterlichen, selbstgemachten Kostüm, mit dem er sein Innerstes preisgeben möchte. Bereits zum siebten Mal besucht er "Burning Man", als Geburtsort gibt er "all over" an, er arbeitet als Kunstmanager.

Foto: Gina Ramisch
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Sara heißt beim "Burning Man" nur "Saradise" in Anlehnung an "Paradise". Ihr Kostüm folgt drei klaren Regeln: wenig Stoff, gutes Gefühl auf der Haut und ohne Sinn und Aussage. Im richtigen Leben ist Sarah Lederkünstlerin in Portland.

Foto: Gina Ramisch
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"Strawberry Santa Klaus" nennt sich dieser aus New York stammende Teilnehmer des "Burning Man". Der bekennende Kiffer bot der Fotografin gleich ein Mohnblumenextrakt an. Beim "Burning Man" trägt er zivile Straßenkleidung. Hauptsache anders als die anderen?

Foto: Gina Ramisch
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Rain arbeitet im normalen Leben als Ground Staff Officer einer Airline in Virginia. Sie besucht "Burning Man" zum neunten Mal und will diesmal mit ihrer Kostümierung gar nichts besonders ausdrücken, sondern einfach nur ihrer Freude mit leuchtenden Farben Ausdruck verleihen.

Foto: Gina Ramisch
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Noah hat für "Burning Man" die weite Reise aus Israel auf sich genommen. Den ganzen Tag steht er auf der Lehmpfanne und versucht andere Burner zu einem Match Beach-Tennis zu animieren. Nur ohne Beach.

Foto: Michael Martin
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"Coal Man" nennt sich dieser Pilot eines Fantasiegefährts, mit dem er den ganzen Tag über den topfebenen Lehmboden der Black Rock Desert rollt. Hut und Kleidung sind der intensiven Sonneneinstrahlung Nevadas geschuldet.

Foto: Michael Martin
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Daisy stammt aus Denver, aber sie sieht sich als Außerirdische, die vom All aus "Burning Man" einen Besuch abstattet. Zu ihrer Rolle im richtigen Leben machte sie keine Angaben, das sei schon lange vorbei.

Foto: Michael Martin
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Nathalie ist einfach nur schön und will dies den anderen Burnern auch zeigen. Auch sie stammt aus Israel und besucht "Burning Man" zum ersten Mal.

Foto: Michael Martin
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Django aus Denver sieht mit seinem Steinzeitkostüm auf den ersten Blick nicht aus wie ein Lehrer aus Denver, Colorado. Er will bewusst einen Kontrast zur Techno-Musik setzen, die in diesen Tagen in der Black Rock Desert zu hören ist.

Foto: Michael Martin
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Eine außerirdische Priesterin ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zu einer Hochzeit im Himmel über der Wüste von Nevada. Norma kommt aus Los Angeles und ist Schriftstellerin. Da ist eine Story zum Kostüm natürlich Pflicht.

Foto: Michael Martin
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Ruby aus Oregon ist im richtigen Leben Barfrau, während der knappen Woche auf "Burning Man" ist sie Marie Antoinette. Mit ihrem Regenbogenkostüm will sie dem "Burning Man"-Festival "etwas zurückgeben".

Foto: Michael Martin
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Der Alchemist sucht die Ruhe eines Tempels, statt nachts auf den zahllosen "Burning Man"-Partys zu feiern. Wenn er wieder in sein richtiges Leben zurückkehrt, ist er Kassierer in einem Supermarkt in Portland.

Foto: Michael Martin
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Dieser Burner, wie die Teilnehmer des "Burning Man" auch genannt werden, sieht sich als "Sweet Heart" und will einfach seine Menschenliebe ausdrücken. Im richtigen Leben heißt die Figur Alex, stammt aus Bolder in Colorado und ist eine Art Unternehmensberater. Spezialisiert auf Yogastudios.

Foto: Michael Martin
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John ist im richtigen Leben Steinhändler in Kalifornien. Auf dem "Burning Man"-Festival feiert er den Flugpionier Lilienthal. Der Zustand seines Flugapparats und seine Kostümierung erzählen von einer kürzlich erfolgten Bruchlandung.

Foto: Michael Martin
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?