Friedliche Revolution 1989 "Man ahnte, dass etwas passiert"
Es begann im Mai 1989 mit ein einigen Mutigen, die dem Regime bei der Wahlauszählung auf die Finger schauten - und endete im Herbst mit Massenprotesten, Mauerfall und der Entmachtung der SED. Martin Jehle hat Menschen im Berliner Vorort Zepernick zum Ablauf der "Wende" dort befragt.
Andrang vor der Meldestelle: Am 10. November 1989 bildete sich vor der Meldestelle der Volkspolizei in der Zepernicker Möserstraße eine lange Schlange. Jeder wollte ein Visum für den Besuch West-Berlins.
Foto: Martin Jehle/Album Heinz-Joachim Bona
Verbrüderung: In der Nähe des Grenzübergangs Checkpoint Charlie in Berlin reicht ein Bürger zwei irritierten ostdeutschen Grenzbeamten seine Hand. Jahrelang hatten die Beamten die Grenze bewacht, nun strömten die DDR-Bürger ungehindert in den Westen. Auch aus dem Berliner Vorort Zepernick strömten die Menschen ab 10. November in den Westteil der Stadt.
Foto: AP
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