Fritz Teufel: Spaßguerillero - DER SPIEGEL
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Fritz Teufel Spaßguerillero

Fritz Teufel verkörperte den Spaß an der Revolte von 1968. Doch die Happenings der Kommune 1 führten den Studenten aus Schwaben in den bewaffneten Kampf und das Gefängnis. Der ewige Spaßguerillero ist im Alter von 67 Jahren in Berlin gestorben.
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Kommune 1-Genossen Rainer Langhans und Fritz Teufel bei einer Anhörung in Berlin-Moabit 1968: "Das Private ist politisch"

Foto: ASSOCIATED PRESS
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Fritz Teufel spricht 1967 zu Demonstranten vor dem Polizeipräsidium in Frankfurt am Main: Der Bürgerschreck und Spaßguerillero war eine schillernde Figur der Studentenbewegung.

Foto: Roland Witschel/ dpa
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1971 wird Teufel in München verurteilt, zwei Jahre Haft für versuchte Brandstiftung: Immer wieder brachten seine Respektlosigkeiten vor der Obrigkeit und politische Protestaktionen ihn in Konflikt mit dem Gesetz.

Foto: CLAUS HAMPEL/ ASSOCIATED PRESS
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Ein Jahr später zündete die Rote Armee Fraktion ein Kaufhaus an. Später ging auch Teufel in den Untergrund, bei seiner Festnahme 1975 trug er eine abgesägte Schrotflinte und eine Pistole bei sich - geschossen hat er nicht.

Foto: EDWIN REICHERT/ ASSOCIATED PRESS
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"Wenn es irgendwo brennt in der nächsten Zeit...seid bitte nicht überrascht": Dieses Zitat aus dem Jahr 1967 wird Fritz Teufels Wohngemeinschaft Kommune 1 zugeschrieben.

Foto: PH/ APN
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Insgesamt acht Jahre saß Teufel zwischen 1970 und 1980 im Gefängnis, unter anderem als Mitglied der terroristischen Bewegung 2. Juni.

Foto: Erwin Elsner/ dpa
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Später arbeitete er als Bäcker in London und viele Jahre als Fahrradkurier in Berlin.

Foto: MARKUS SCHREIBER/ ASSOCIATED PRESS
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Der Alt-68er lebte zuletzt zurückgezogen im Berliner Stadtteil Wedding. Am 6. Juli 2010 starb Fritz Teufel. Er litt seit Jahren an der Parkinson-Krankheit.

Foto: DDP
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