Frühe Graffiti Als die Münchner ratlos waren
Keiner weiß, was Heiduk heißt...: "Heiduk" wurde an zahlreiche Münchner Hauswände gesprüht. Niemand wusste, was das zu bedeuten hatte. Es war eine frühe Pioniertat der Graffiti-Kunst.
München rätselt: In zahlreichen Leserzuschriften an die Boulevardpresse wurde heftig spekuliert. Eine Leserin tippte auf eine "antikatholische Bewegung". Ein erst vor kurzen entlassener Strafgefangener meinte, dass es sich um eine Solidaritätskundgebung für einen Mithäftling namens Heiduk handelt.
Hajduk lebt: Als in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in Schwabing der Name "Haiduk" an den Hauswänden auftauchte, munkelte man von einem Kerl, der unbedingt berühmt werden wollte und im Suff und mit Koks im Hirn die Hauswände verschandelte. Gut, dass ihn die Polizei nicht erwischte, der Schaden wäre ganz schön hoch gewesen.