Frühe Graffiti - DER SPIEGEL
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Frühe Graffiti Als die Münchner ratlos waren

Große Verwirrung um ein Wort: Anfang der siebziger Jahre sprühten Unbekannte die Buchstaben "Heiduk" auf Münchner Hauswände. Wilde Gerüchte machten die Runde. War es eine militante Gruppe oder eine antikatholische Bewegung, die dahinter steckte?
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Keiner weiß, was Heiduk heißt...: "Heiduk" wurde an zahlreiche Münchner Hauswände gesprüht. Niemand wusste, was das zu bedeuten hatte. Es war eine frühe Pioniertat der Graffiti-Kunst.

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München rätselt: In zahlreichen Leserzuschriften an die Boulevardpresse wurde heftig spekuliert. Eine Leserin tippte auf eine "antikatholische Bewegung". Ein erst vor kurzen entlassener Strafgefangener meinte, dass es sich um eine Solidaritätskundgebung für einen Mithäftling namens Heiduk handelt.

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Hajduk lebt: Als in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in Schwabing der Name "Haiduk" an den Hauswänden auftauchte, munkelte man von einem Kerl, der unbedingt berühmt werden wollte und im Suff und mit Koks im Hirn die Hauswände verschandelte. Gut, dass ihn die Polizei nicht erwischte, der Schaden wäre ganz schön hoch gewesen.

Foto: Karl Schillinger
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