Frühes Universum: Grüße von den ersten Sternen Grüße von den ersten Sternen
Erste Sterne des Universums (Künstlerische Darstellung): Anfangs bestand der Kosmos aus Wasserstoff und Dunkler Materie. Doch dann soll die ominöse Dunkle Materie dafür gesorgt haben, dass aus kleinen lokalen Dichteschwankungen die ersten größeren Strukturen heranwuchsen. Masse ballte sich punktuell - die ersten Sterne entstanden und erleuchteten das All. Das dunkle Zeitalter des Universums endete.
Mit diesem Detektor wollen Wissenschaftler die Signale der ersten Sterne aufgefangen haben - als auffällige Lücke im Spektrum der kosmischen Hintergrundstrahlung. Die Lücke soll 180 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden sein.
Zeitstrahl des Universums vom Urknall bis heute: Die neuen Messungen ergaben, dass das Gas im frühen Kosmos wohl viel kälter war als erwartet. Damals könnte die "normale" Materie Energie an die dunkle Materie verloren haben - eine bislang unberücksichtigte Kühlung.
Kosmische Hintergrundstrahlung: Die Astronomen maßen winzige Änderungen in der Stärke der kosmischen Hintergrundstrahlung, jeweils abhängig von deren Frequenz. Die verräterische Lücke im Spektrum liegt bei einer Frequenz von 78 Megahertz. Radiowellen in diesem Bereich wurden vom angeregten Wasserstoff verschluckt.