Fukushima: Die Narben der Katastrophe - DER SPIEGEL
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Fukushima Das große Aufräumen

Die Katastrophe von Fukushima hat deutliche Spuren hinterlassen: Mehr als 300.000 Menschen leben bis heute in provisorischen Behausungen, ganze Landstriche wirken noch immer niedergewalzt. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch Jahrzehnte dauern.
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Trümmerlandschaft: In der Nähe des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima liegt ein Schiffswrack auf dem Trockenen. Ein Polizist sucht das Gebiet am zweiten Jahrestag der Tsunamikatastrophe nach Zeichen von Vermissten ab.

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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Rund 2700 Menschen gelten bis heute als vermisst.

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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Auch in dieser Straße in Namie sind die Narben der Katastrophe zwei Jahre nach dem Beben und dem Tsunami noch immer sichtbar.

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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Diese Autos wurden vor zwei Jahren vom Tsunami mitgerissen. Ihre Wracks hat noch niemand weggeräumt.

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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Auch dieses riesige Fischerboot spülte der Tsunami vor zwei Jahren in Kesennuma an Land. Die Blumen wurden zur Erinnerung an die Opfer der Katastrophe abgelegt.

Foto: Kimimasa Mayama/ dpa
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Niemand weiß, wohin mit den wachsenden Bergen an Atommüll. Strahlender Müll wird zum Beispiel hier in einem provisorischen Lager in Naraha gesammelt, ganz in der Nähe der Atomruine von Fukushima. Es gibt noch immer keine Entscheidung über Zwischenlager.

Foto: Greg Baker/ AP/dpa
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Der Ort Rikuzentakata in der Präfektur Iwate: Kritiker beklagen, dass der Wiederaufbau zu langsam vorankomme.

Foto: Shizuo Kambayashi/ AP/dpa
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Japan gedenkt der Opfer der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe: Um 14.46 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt, als am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 das Land erschütterte, legten die Menschen in den Katastrophengebieten und anderen Orten eine Schweigeminute für die fast 19.000 Todesopfer ein.

Foto: YOSHIKAZU TSUNO/ AFP
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Verwüstetes Gebäude nahe Fukushima: Nach Angaben der Wiederaufbaubehörde leben immer noch rund 315.000 Menschen in provisorischen Unterkünften fern ihrer früheren Häuser, verteilt über alle Provinzen des Landes.

Foto: Athit Perawongmetha/ Getty Images
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Zwar ist die Ruine des AKW Fukushima nach Darstellung der Regierung und des Betreibers Tepco unter Kontrolle. Ein großes Problem bereiten jedoch die Unmengen Wasser, die weiterhin zur Kühlung der beschädigten Reaktoren benötigt werden. 360.500 Kubikmeter verstrahlten Wassers habe sich angesammelt, die Auffangbehälter seien fast voll, warnt die Zeitung "Mainichi Shimbun".

Foto: Issei Kato/ dpa
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Insgesamt könnte die Beseitigung der Schäden 30 bis 40 Jahre dauern und umgerechnet mindestens 77 Milliarden Euro kosten. Hinzu kommen Experten zufolge weitere 300 Milliarden Euro für die Entschädigung der Anwohner und die Dekontaminierung der Umgebung der Kraftwerksruine.

Foto: Issei Kato/ dpa
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