Fukushima Risikofaktor Abklingbecken
Abklingbecken in Reaktorgebäude 4 in Fukushima: Die Bergung der Brennstäbe hat begonnen.
Reaktor 4 am 1. April 2011: Eine Explosion hat große Teile der Außenhülle weggerissen. Eine Kernschmelze hat es in dem Meiler jedoch nicht gegeben. Deshalb ist er im Vergleich zu den Reaktoren 1 bis 3 auch noch vergleichsweise intakt.
Luftaufnahme des AKW (31. August 2013): Das Gebäude von Reaktor 4 befindet sich ganz rechts. Es wurde inzwischen provisorisch verkleidet, daher sieht man die beschädigte Hülle nicht mehr. In den Meilern 1 bis 3 links daneben ist es jeweils zu einer Kernschmelze gekommen. Noch ist unklar, wann und wie diese drei Meiler rückgebaut werden können.
Brennstäbe im Abklingbecken von Reaktor 4 (7. November 2013): Die Entnahme der Stäbe sei in allen Atomkraftwerken der Welt eigentlich eine Routinearbeit, sagte eine Tepco-Sprecherin. "Aber hier ist es wegen der Naturkatastrophe etwas anders."
Tepco-Arbeiter bei den Vorbereitungen für die Brennstäbe-Entnahme: Die Stäbe sollen zunächst im Abklingbecken in Behälter umgelagert werden. Der Behälter wird dann aus dem Becken gehoben.
Das Abklingbecken galt als eine der größten Gefahrenquellen auf dem Gelände des havarierten AKW. Ein weiteres Erdbeben, so die Befürchtung, könnte das Reaktorgebäude erneut beschädigen und zu einer Freisetzung von großen Mengen radioaktiven Materials führen
Problem Wasser: Hunderte Tonnen stark radioaktiv strahlenden Wassers müssen jeden Tag in Behälter auf dem AKW-Gelände gefüllt werden. Betreiber Tepco hat bislang kein schlüssiges Konzept, um der immer größeren Wassermengen Herr zu werden.
Arbeiter vor Wassertank: Die Strahlung des Wassers ist trotz erster Filterung so hoch, dass es nicht einfach so ins Meer geleitet werden kann. Über undichte Stellen in den Behältern und über Lecks aus den beschädigten Gebäuden tritt jedoch immer wieder strahlendes Wasser aus.