Fukushima Strahlende Wassermassen
Wassertanks auf dem AKW-Gelände: Etwa tausend solche Behälter gibt es bereits auf dem Reaktorgelände, in ihnen lagern rund 335.000 Tonnen radioaktiv kontaminiertes Wasser.
Japans Industrieminister Toshimitsu Motegi (M.) beim Besuch in Fukushima am 28. August 2013: Die immer größere Menge radioaktiven Wassers entwickelt sich zum wohl größten Problem für den Anlagenbetreiber Tepco - so groß, dass Tepco wohl kaum mehr ohne fremde Hilfe auskommen wird.
Blick aufs Kraftwerksgelände: Hinter den Meilern sind die vielen Wassertanks gut zu erkennen. Wie viele müssen künftig noch gebaut werden, um kontaminiertes Wasser aufzunehmen?
Löchrige Tanks: Die eilig aufgestellten Behälter haben teils bereits Lecks - so bilden sich auf dem Kraftwerksgelände stark strahlende Pfützen.
AKW Fukushima: Zuletzt war an der Ruine eine drastisch erhöhte Strahlenbelastung entdeckt worden, die innerhalb weniger Stunden zum Tod führen könnte. Unter anderem waren 300 Tonnen hochradioaktives Wasser aus einem Lagertank ausgelaufen.
Plan des Kraftwerksgeländes: In den Reaktoren 1 bis 3 war es zu einer Kernschmelze gekommen. Das Abklingbecken von Reaktor 4 ist mit Brennstäben gefüllt.
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe: "Die Welt schaut auf uns, um zu sehen, ob wir die Stilllegung des Atomkraftwerks Fukushima bewerkstelligen."
Zur Kühlung der Reaktoren wird laufend Wasser eingepumpt. Erschwerend kommt hinzu, dass zugleich Grundwasser in die Reaktorkeller sickert und sich dort mit dem verstrahlten Kühlwasser vermischt.
Arbeiter in Schutzanzügen inspizieren Tanks mit kontaminiertem Wasser.
Tepco-Mitarbeiter und Journalisten im AKW Fukushima (März 2013): Kontrolleure sollen bei der Überprüfung der Tanks geschlampt haben.
Schadensbekämpfung: Etwa 300 Wassertanks desselben Typs würden überprüft, sagte ein Sprecher des Betreiberkonzerns Tepco.
Neuerliche Panne: Für Tepco ist es der gravierendste Störfall, seitdem die havarierte Atomanlage Ende 2011 offiziell unter Kontrolle gebracht wurde. Die Atomaufsichtsbehörde hatte das Leck an der Nuklearanlage als "ernsthaften Störfall" eingestuft.
Schutzmaßnahmen an der Atomruine: Plastikplanen sollen verhindern, dass Wasser aus einem Vorratstank in den Boden sickert.
Arbeiter in Fukushima: Grundwasser strömt in die zerstörten Reaktoren und wird dort radioaktiv kontaminiert. Es sollen rund 280 Liter pro Minute sein - mehr als 400 Tonnen am Tag.
Platz für einen neuen Großtank: Bisher bleibt Tepcos einzige Lösung, noch mehr Tanks mit radioaktiv belastetem Wasser zu füllen - und zu hoffen, dass sie halten.