Fummeldinger im Büro - DER SPIEGEL
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Schrauben, Tipp-Ex, Münzen Womit SPIEGEL-ONLINE-Leser bei der Arbeit spielen

Manche Menschen friemeln ständig an etwas herum. Sie verbiegen Büroklammern, reiben Magnete aneinander, brechen die Clips von Stiften ab. Dutzende Leser haben uns Fotos ihrer Lieblings-Fummeldinger geschickt.
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IT-Systemverwalter Martin Domnick spielt im Büro gerne mit Klammern. Während einer Besprechung sei dabei dieses Kunstwerk entstanden, schreibt er: "Das Löffeltier."

Foto: Martin Domnick
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Marina Baumann hat sich selbst ein Fummelding gebastelt - aus getrocknetem Tipp-Ex.

Foto: Marina Baumann
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"Ich bin in der IT tätig und nutze meine Fummeldinge als Konzentrationsverstärker", schreibt Alwin Theil und stellt vor: "Da wäre der zerstochene Radiergummi, die Bürogranate aus dem Tacker geformt mit Splint, der quietschende Heftklammerentferner und der Pin-Magnet."

Foto: Alwin Th.
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Programmierer Alex Winkler hat diesen Würfel immer in der Tasche. "Ich habe ihn vor vielen Jahren von einem Freund geschenkt bekommen", schreibt er. Als Würfelsammler besitze er mittlerweile viele, aber: "Diesen habe ich stets dabei."

Foto: Alex Winkler
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"Damit spiele ich den ganzen Tag rum, zwei- und einhändig", schreibt Marc Burkhardt. Bei dem Gebilde handelt es sich um ein 3D-Würfelgetriebe aus einem 3D-Drucker. "Man kann es in sich verdrehen und wieder zum Würfel werden lassen."

Foto: Marc Burkhardt
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Christian Schreiber arbeitet im Einkauf und spielt beim Telefonieren oder Lesen "immer mit irgendwelchen Klammern oder USB-Sticks rum".

Foto: Christian Schreiber
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Siem Schütt ist Controller und Analyst und spielt bei der Arbeit mit dieser Holzmünze. "Sie war aus einem mir unbekannten Grund bei einer neu gekaufen Jeanshose dabei", schreibt er. "Ich flippe und drehe ich sie zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger hin und her."

Foto: Siem Schütt
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Linda Navarro war gar nicht bewusst, dass sie selbst ein Fummelding hat. "Ich spiele jeden Tag mit dem Plastikdeckel meiner Wasserflasche", schreibt sie. "Anscheinend hat er genau das, was ich brauche, um mich zu konzentrieren." Sie arbeitet als Beamtin bei der EU-Kommission.

Foto: Linda Navarro
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Wenn Annette Schäfer konzentriert zuhört, schreibt sie die wichtigsten Stichpunkte mit dem Finger auf die Tischplatte. "Diese Technik hat mich noch nicht im Stich gelassen: was einmal notiert ist, bleibt im Gedächtnis", schreibt die Leiterin eines Wirtschaftsverbands. Sie knibbele auch gern mit Gegenständen, aber: "Ich diszipliniere mich und versuche, lautlos zu agieren."

Foto: Annette Schaefer
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"Aktuell sind diese Schrauben plus eine verbogene Büroklammer meine 'Fummeldinger'", schreibt Thomas Josinger, der als Betreuer in einer Behindertenwerkstatt arbeitet. "Sonst nehme ich auch gern Büroklammern solo oder Kugelschreiber, manchmal auch meinen Schlüsselbund."

Foto: Thomas Josiger
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Die Lieblingsnebenherbeschäftigung von Larissa Kleinfelder: Büroklammern aufbiegen. "Freut mich, dass ich nicht allein damit bin", schreibt sie.

Foto: Larissa Kleinfelder
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Bruno Meyer hat nicht nur im Büro Fummeldinger. "Im Auto spiele ich am liebsten, ohne wirklich darauf zu achten, an dem Rückwärtsgangschieber des Schaltknopfes rum", schreibt er. Das sei "wunderbar entspannend". Einziger Nachteil: "Man muss halt immer warten, bis das Fahrzeug wieder hält..."

Foto: Bruno Meyer
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"Hier sind Supermagnete Programm", schreibt Katja Gräfling. "Im Büro gibt es leider keine Stelle, wo sie etwas halten könnten. Also wird damit gespielt. Die Hälfte hat sich der Kollege gekrallt."

Foto: Katja Gräfling
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Wenn Projektmanagerin Peggy Heyder nicht gerade kritzelt oder die Kappen von Stiften auf- und absteckt, friemelt sie mit diesem Haargummi.

Foto: Peggy Heyder
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In dieser kleinen Alubox waren mal Tic Tac, schreibt Allan Jäke. Er hat sie als Werbegeschenk bekommen. "Die Oberfläche ist leicht rau und angenehm. Ich mag glatte, gern metallische Fummeldinger." Besonders gefällt ihm der Verschluss: "Beim Öffnen und Schließen wird die Schublade durch eine Metalldelle arretiert, die einen bestätigenden Klick verursacht."

Foto: Allan Jäke
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Timo Busch ist Programmierer und Projektleiter und hat sich dieses Fummelding gebastelt: "Ein Edding, an dem zwei Papierklammern befestigt sind und ein Klettband, das rumgewickelt ist. Sehr hilfreich bei langen Telefonkonferenzen und bei konzentriertem Arbeiten."

Foto: Timo Busch
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Vera Bender hat im IT-Support gearbeitet und dabei gern an Stiften geknibbelt. "Man kann das gummierte Griffstück umschlagen, wenn man lange genug knibbelt", schreibt sie. Man brauche aber "mindestens zwei Finger dafür". Seit sie einen neuen Job habe, mache sie das nicht mehr. "Vielleicht hat das tatsächlich mit dem Stresslevel zu tun."

Foto: Vera Bender
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Hartmut Braun, Manager in einem IT-Unternehmen, spielt gern mit diesem Kiesel. "Ich habe ihn von einem Mittelmeerstrand in Spanien", schreibt er. Der Stein erinnere ihn an "einen sehr entspannten Urlaub mit meiner Familie und mit schönen Schnorchelgängen".

Foto: Hartmut Braun
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"Ich habe nicht nur ein Fummelding, sondern gleich eine ganze Sammlung davon", schreibt Informatiker Maximilian Büttner. "Am besten sind Fummeldinger, die klicken, knacken, sich verformen lassen oder den Finger leicht einklemmen (wie die zwei schwarzen Klemmen unten im Bild). Auch super sind verschiedene Dinge, die sich miteinander verhaken/ verklemmen lassen (z.B. die schwarze Klemme und die lila Gefrierbeutelspange)."

Foto: Maximilian Büttner
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Auch Swen Behringer besitzt zahlreiche Fummeldinger. Sein Lieblingsstück ist dieses "kleine Plastikteil, das eigentlich als Strahldüse in einer Pumpe dient".

Foto: Swen Behringer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?